Romowe-Autorin ausgeladen!

Die streitbare – und streitende – Autorin Tanja Krienen wollte ihr Buch “Fackeln in der Dämmerung” den Lesern vorstellen. Doch das wurde schwieriger als erwartet und endete ohne Vorlesung.

Rezension in der Jungen Freiheit

 

Obwohl “Fackeln in der Dämmerung”  eine fast 400 Seiten starke Zusammenfassung, bestehend aus Ihren Artikel, Satiren und Aphorismen, aus vier Jahrzehnten erschienen ursprünglich in Zeitschriften, Zeitungen und Blogs ist; die Beiträge zeitlos und aktuell sind und ihnen die Zeitgeschichte auch in Jahren noch ablesen kann; war das Werk wohl zuviel für die Vermieter der Räume. So sind wir, wie es im Buch selber heisst “Obwohl sich die Erde weiterdrehte, stehen wir noch immer am Anfang.”

Vielleicht waren es auch die guten und fairen Rezensionen, die unter anderem in der “Jungen Freiheit” erschienen, die die Ausladung letztendlich festigten. Oder, die von der Autorin selbst beschriebene Ahnung:

Ob die erste Absage im Januar letztlich nicht auch deshalb ausfiel, lässt sich abschließend nicht beurteilen. Jedenfalls wird mein letzter Artikel in der “Huffington Post”, in dem ich über Gewalt hauptsächlich aus der Migrantenszene berichtete, zum Anlass genommen mich aus dem Programm zu liquidieren: “Deine politischen Aktivitäten gehen nicht mit der Bücherkiste konform.” Aha, meine “Aktivität” Gewalt zu benennen und nicht zu verschweigen, geht nicht konform mit Pseudo-Einrichtungen, die sich als Kulturbewahrungsorte ausgeben, aber – wie alle linken – in Wahrheit dem Islamismus und der eingeschleppten Brutalität, sowie dem Verbrechen, wehrlos ergeben, mehr noch: ein Schweigegebot über Untaten verordnen und jene die sich nicht daran halten, mit der Mittelmäßigkeit ihres eigenen Extremismus zu beglücken. Ihre Aktivitäten sind ganz und gar ein Etikettenschwindel. Die Anzeigen der Frauen, die in Köln sexuelle Übergriffe erlitten, seien übrigens meist von “Nazis” und ihrem Umfeld gestellt worden, so der Verantwortliche. Ja, so denken sie, die Nutsis, jene Feingeister aus dem Hause Gay Lord, so fein, dass der Geist sofort verdunstet. Sie werden wohl erst am eigenen Leib bereichert werden müssen, damit es im Hirnkasten zu leuchten beginnt. Deutschland 2016: Eine Irrenanstalt ist dagegen ein Hort der Vernunft.

Meine Lesung in Soest wurde nun aus politisch motivierten Gründen abgesagt. Ob die erste Absage im Januar letztlich…

Gepostet von Tanja Krienen am Dienstag, 16. Februar 2016

Es zeigt jedoch eindeutig: Autoren, wie Tanja Krienen, politisch mal links, mal rechts, mal Mitte; aber immer denkend, werden in Deutschland nicht gern gehört. Dafür jedoch immer lieber, wenn auch heimlich, gelesen. Egal ob Bücherkiste oder andere Läden – die angebliche bibliographische Hoheit ist doch nur ein Popokriecher der aktuellen Politik. Egal in welchen Wind sich die Popoabgase drehen. Es wird tief eingeatmet um ja nicht ins falsche Licht zu kommen. Denken, das weiss man eben auch in diesen Kreisen, kann süchtig machen – und aufwecken!

 

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2 Replies to “Romowe-Autorin ausgeladen!”

  1. Sie werden wohl erst am eigenen Leib bereichert werden müssen, damit es im Hirnkasten zu leuchten beginnt.

    Dann aber diesmal bitte ohne Gleitcreme! Dass Frau Krienen Ärger bekommt ist nichts Neues, sondern zeigt bestenfalls, daß sie auf dem richtigen Weg ist. Niemand, der in diesem politischen Irrenhaus keinen Ärger bekommt (wenn er an die Öffentlichkeit geht), kann von Bedeutung oder ein ‘wahrhaft guter Mensch’ sein.

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