Merkel wollte Abenteuer, Deutschland und EU versinken im Chaos

Vor 70 Jahren haben die Trümmerfrauen Deutschland wieder aufgebaut und so den Grundstein für das wieder aufblühen der deutschen Wirtschaft und Kultur gelegt. Für das Land und seine Bevölkerung begann eine neues Zeitalter. Es war eine Zeit des kulturellen und wirtschaftlichen Wohlstandes, man war stolz auf sein Land. Ohne die große Opferbereitschaft der Trümmerfrauen, wäre dies niemals möglich gewesen.

Der Anfang vom Ende

Seit Merkel an der Macht ist, gingen nach und nach alle Errungenschaften verloren. Der kulturelle und wirtschaftliche Wohlstand, sind Schnee von gestern. Noch am 27. Februar 2012 sagte Angela Merkel: „Abenteuer darf ich nicht eingehen, das verbietet mein Amtseid.“ Nur dreieinhalb Jahre später, startet sie ein solches Abenteuer. Die Auswirkungen spürt nicht nur Deutschland, auch andere Staaten Europas leiden unter diesem Abenteuer und selbst der Zusammenhalt der EU, bleibt davon nicht verschont.

Alles begann im 26. August 2015, als Frau Merkel die Aussetzung des Dublin-Verfahrens für Syrer beschloss und kurz darauf, am 4./5. September, alle einlud nach Deutschland zu Kommen. So wurden die Worte Merkels auch in der arabischen Verstanden, denn im TV-Sender Al- Jazeera hieß es dazu: „Alle wollen weg. Alle wollen nach Deutschland.
Hier sei noch kurz erwähnt das laut Dublin-Abkommen keine Flüchtlinge auf dem Landweg nach Deutschland kommen können, weil es auf dem Weg dahin genug sichere Länder gibt!

Dadurch das Frau Merkel dieses Abkommen am 27. August 2015 aufhob, hat sie den Flüchtlingen aus Syrien Tor und Tür geöffnet. Es ist somit nicht verwunderlich, das die osteuropäischen Staaten Merkel dazu auffordern syrische Flüchtlinge oder generell Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen.

Allerdings hat es Angela Merkel verstanden, die Wirkung der Bilder gezielt zu nutzen. So machte sie Selfies mit den Fußballern der deutschen Nationalmannschaft oder Wange an Wange mit Flüchtlingen. Denn obgleich es falsch ist, so handelt es sich hier um keinen Zufall, sondern um ein gut überlegtes Vorgehen. Die Worte von Herrn Kurt Biedenkopf (CDU) dazu: „Wer Politik nur empathisch macht, verliert die Orientierung.“

Die Folgen von dem auf Empathie ausgerichteten Handelns, sind bereits heute zu sehen: Die Nation steht Kopf und ist durch tiefe gesellschaftliche Risse gespalten. Städte und Kommunen sind völlig überfordert, aber bekommen kaum bzw. keine Hilfe vom Bund. Die teilweise chaotischen Zustände, eine zerstrittene politische Führung und der Wandel Deutschlands zum Bittsteller, tragen ihr übriges dazu bei. Man mag es kaum glauben, aber das alles schaffte Angela Merkel in nur sechs Monaten.

Familienunternehmen planen so, das die Generationen der direkten Nachfolge-Generation, keine nennenswerten Schwierigkeiten haben wird. So konnte beispielsweise der Oetker-Konzern, sämtliche Krisen des vorigen Jahrhunderts nahezu unbeschadet überstehen. Während der blinde und planlose Egotrip der Kanzlerin, in kürzester Zeit eine Nation zum Wanken brachte und heute sogar die Grundfesten der Europäischen Union erschüttert.

Flüchtlinge, Türkei und Merkel

Während sich sämtliche EU-Staaten vom EU-Beitritt und auch sonst von der Türkei verabschiedet haben, beharrt Merkel noch immer auf den Einbezug der Türkei in die Angelegenheiten der EU. Somit ist der EU-Türkei-Gipfel nichts anderes als eine Ein-Mann-Show. Zwar sind alle anderen EU-Staaten anwesend, haben allerdings innerlich gekündigt und sind deshalb nur Zuschauer. So meinte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbàn bereits im Oktober letzten Jahres mit auf die Flüchtlingskrise; Das ist allein das Problem der Deutschen. Aus Österreich kam hämisch vom Außenminister Sebastian Kurz: „Wir erwarten, dass Deutschland sagt, ob es noch bereit ist, Flüchtlinge aufzunehmen -und wenn ja, wie viele.“ Kurz und knapp bedeutet das: Nennt uns die Menge, wir liefern.

Merkels Ruf in der EU ist deshalb so grausig, weil sie die Bedürfnisse des eigenen Landes hinten anstellt und die Bedingungen bzw. Forderungen der EU, ungeachtet der Interessen des eigenen Volkes durchsetzt, wodurch die Identität des deutschen Volkes, um dessen Wohlergehen sie sich in erster Linie zu kümmern hat, Stück um Stück zerstört wird. Viktor Orbàn wird sein Volk über die europäische Lösung abstimmen lassen und da er weiß wie seine Landsleute entscheiden, verwies er bei Ausrufung der Volksabstimmung auf Helmut Kohl: „Der Altkanzler, den ich sehr bewundere, hätte niemals nationale Interessen hinter europäische Interessen gestellt.“ Denn im Gegensatz zu Angela Merkel, wird Viktor Orbàn eine Umstrukturierung seines Volkes niemals zulassen.
Denn jede Nation hat ein Recht auf eine eigene Identität, diese Tatsache hat Angela Merkel scheinbar vergessen.

„Das Volk ist das Subjekt der Demokratie“, schrieb kürzlich der Freiburger Staatsrechtler Dietrich Murswiek in einem Fachaufsatz. Laut Duden ist Subjekt ein, mit einem Bewusstsein ausgestattetes, denkendes, erkennendes und handelndes Wesen. Der Kanzlerin ist dies egal. Anstatt das Volk zu fragen, hat sie „beschlossen Deutschland zu fluten“, so treffend formulierte es Philosoph Rüdiger Safranski. Mit Blick auf das Gipfeltreffen am 7.März, sollte man daher meinen das man für die Türkei-Verhandlungen einen Trumpf im Ärmel hat. Doch die Wahrheit ist, es gibt keinen. Den Einsatz und den Preis, bestimmt die Türkei. Man kann also getrost davon ausgehen, das Ankara gegen Ende der Verhandlungen, die Aufnahme in die Europäische Union fordern und Merkel aller Voraussicht nach auch zustimmen wird.

Doch egal wie es ausgeht, Merkel bleibt verschont. Für sie geht es danach entweder in eine komfortable Rente oder sie erhält einen Posten als Generalsekretärin der Vereinten Nationen. Wie man es auch dreht und wendet, das Chaos ihrer Politik müssen andere beseitigen.

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