Merkel stolpert über Erdogan

[nextpage title=”Merkels Hoffnung stirbt durch Europa”]Es hätte Merkels letzter Triumph werden können. Aus einer privilegierten Partnerschaft eine neue Verbundenheit zu erschaffen. Doch keiner will diese. Dabei hatte es sich Merkel schon hochrechnen lassen. Diesmal zu Gunsten der deutschen Steuerzahler.

Es war ein durchdachter Schachzug, der an dem EU-Desaster scheitert. In Merkels Welt ist die Europäische Union längst eine Art Superstaat. Garant für Frieden und wirtschaftliche Freiheit auf Kosten der Bevölkerung. Doch erst wollte der Osten nicht, dann zog der Norden und Westen nach und Europas Mitte ist auf sich allein gestellt.

War es erst die selbsterschaffene Eurokrise, bei der vor allem Deutschlands Regierung dafür sorgte dass Banken statt Menschen gerettet wurden, ist es nun die Flüchtlingskrise, die ebenso selbst erschaffen wurde. Merkel, als Europasuperstaatskanzlerin lud alle ein – und viele kamen: Aus Afrika und Asien. Doch niemand in Europa wollte die Glücksritter, die mit den Friedenssuchern mitkamen.

Dabei hätten es sich die europäischen Staaten einfach machen können. Man hätte, kurz und bündig, die Gelder, die man nun durch unüberlegter und Europas überfordernder Einwanderung in heimatnahe Flüchtlingsunterkünfte investieren können. Es gäbe keine oder weniger Religionsstreitigkeiten, keine Streitigkeiten wegenkultureller Unterschiede – und wahrscheinlich keine AfD. Doch die

Das Buch zur Asylfrage in Deutschland - Jetzt auch als E-Buch

Das Buch zur Asylfrage in Deutschland – Jetzt auch als E-Buch

Wirtschaft wollte und brauchte billige Arbeitskräfte und Europa unter politischen und wirtschaftlichen Druck. Dem kamen die sozialistischen und sozialdemokratischen Regierungen der Nationalstaaten Europas gern nach, bis Ungarn es nicht mehr einsah, die Last (mit-)tragen zu müssen.

Der letzte Ausweg für Merkel: die Türkei. Endlich hatte sie Europa dort, wo man die Türkei dringend brauchte. Und die Türkei benötigt dringend Europa, da man sich mit Russland zerstritten hat. Da spielt es keine Rolle, ob die Türkei etwas von “europäischen Freiheiten” versteht. Vordergründig geht es um arme, hilfsbedürftige Menschen, diesmal auch um Frauen und Kinder. Und vorbei sind die Meldungen der Einheitspresse von angeblichen Ärzten und Ingenieuren. Was Europa, speziell Türkei und Deutschland zugespielt wurde, sind die wenig bis ungebildeten Tagelöhner und Kriminelle.

Doch genau dieser Schritt hätte sich für Merkel lohnen können. Die Türkei in der EU hätte nicht nur eine, wenn auch vorläufige, Lösung der Asylfrage bedeutet. Auch Deutschlands Kassen wären entlastet worden.

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 2

[nextpage title=”Europa stirbt durch Erdogan”]Türkei-EUVisa-Freiheit für Türken hätte einmal mehr den Arbeitsmarkt und den Staatsapparat belastet. Immerhin kämen neue Glücksucher, aber auch neue radikale Gläubige, über die dann offenen Grenzen. Im Gegenzug entlastet Erdogan Deutschland von der Aufnahme neuer Glücksritter aus anderen Regionen unserer Welt. Im zweiten Schritt, dem EU-Mitglied, hätte die BRD aufatmen können. Denn damit wäre das deutsch-türkische Abwerbeabkommen ungültig geworden. Jenes Abkommen, dass man 1961 unterschrieb, um billige Arbeitskräfte nach Deutschland holen zu können, wofür der Steuerzahler aufkam – und bis heute aufkommt.

Denn durch dieses Abkommen zahlen deutsche Krankenkassen für türkische Familien die Versorgung. Selbst wenn der Versorgte noch nie nur ein Fuß in die Bundesrepublik gesetzt hatte – es reicht, wenn beispielsweise der Vater in der BRD arbeitete. Automatisch ist die gesamte Familie mitversichert. Vom Kind bis zur Oma!

Einigkeit macht stark

Einigkeit macht stark

Bei dieser Ersparnis in Millionen-, wenn nicht, Milliardenhöhe, ist für Merkel sogar die sonst hochgehaltene Freiheit zweideutig. Zumal die deutsche Rüstungsindustrie am türkisch-kurdischem Konflikt mitverdient.

Doch nun stürzt Merkel. Die EU-Staaten verstehen diesen Wandel nicht und wollen nicht mitmachen. Merkel selbst ist in der deutschen Bevölkerung sehr unbeliebt und sogar die Medien wenden sich Schritt für Schritt von ihr ab. Die ersten Ratten verlassen das Merkelschiff – und gehen selbst baden. Denn für Merkel ist kein Ersatz zu sehen: Gabriels SPD stürzt ebenso in die Tiefen, die Grünen sind nicht regierungsfähig.

UNTERSTÜTZEN SIE UNS AUF FACEBOOK ODER VK

Was bleibt: Stürzt Merkel über Erdogan, fällt Deutschland einmal mehr in die Knie. Ein Neubeginn wird es nicht werden, ein Aufrichten ist ebenso wenig denkbar.Nun hat Merkel das erste Mal wirklich Recht: Eine Zusammenarbeit mit Erdogan ist alternativlos. Koste es was es wolle, denn Deutschland steckt mit der EU zu tief im Sumpf und der Retter Amerika ist weit weg, der Russe, durch deutsche Propaganda, verschreckt.

Hilfe von aussen ist also auch nicht zu erwarten. Doch Deutschland hat in der Geschichte gezeigt, dass die Nation strampeln kann – bis auch im tiefsten Morast wieder fester Boden entsteht.

Gesamt
0 von 5 Sternen bei 0 Abstimmungen.
Deine Bewertung:

One Reply to “Merkel stolpert über Erdogan”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.