Gewerkschaften wegen AfD besorgt – AfD Wähler Mensch 2. Klasse

Die AfD kann man mögen, muss man aber nicht, da es Alternativen zur Alternative gibt. Je nach Standpunkt. 

Die AfD ist aber Teil der Parteienlandschaft in Deutschland und Ausdruck der politischen Willenskraft. Da besorgt es einen schon sehr, wie im Kommunalwahlkampf in Hessen, wenn sich CDU, SPD, Grüne und Freie Wähler zur Einheitsfront aufstellen. Da besorgt es einen schon sehr, wenn Anträge abgelehnt werden, nur weil sie von der AfD sind. Republikaner, NPD’ler aber auch die ehemaligen Grünen und Linken können ein Lied davon singen.

Dass die Gewerkschaften sich immer wieder einmischen, weil sie von der SPD bezahlt und sich zu den Linken hingezogen fühlen, ist bekannt. Doch Gewerkschaften sollten sich nicht dem System anbiedern, sondern für ihre Mitglieder kämpfen, dem Arbeiter nahe stehen. Dies ist Vergangenheit!

Denn einmal mehr melden sich Gewerkschaften zu Wort, die sich selbst die Macht nahmen, um Vorstände besser bezahlen zu können. Immerhin waren es die Gewerkschaften der SPD die zu einer Einheitsgewerkschaft tendieren, wie einst zu NS-Zeiten oder den FDGB, und die GDL schlucken, ihr das Grundrecht des Arbeitskampfes aberkennen wollen.

Nun also gegen die AfD:

„Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, haben die Chance, mit darüber zu entscheiden, wie sich Baden-Württemberg in den nächsten fünf Jahren politisch aufstellt. Sie entscheiden mit darüber, welche Rolle soziale Gerechtigkeit und die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Landespolitik künftig spielen werden. Wer nicht wählt, vergibt die Chance, Einfluss zu nehmen

so der DGB-Landesvorsitzende Nikolaus Landgraf. Und er formulierte weiter:

Unsere Demokratie muss gepflegt werden. Das gelte gegenwärtig in besonderem Maß. Große Sorgen bereiten den Gewerkschaften die Umfrageergebnisse für die AfD. Ihr Frauen- und Familienbild sei von vorvorgestern. Ihre sozialpolitischen Vorstellungen gingen an den Bedürfnissen der ärmeren Menschen vorbei: Sie verbreitet, dass angeblich, hunderte Millionen Armutsflüchtlinge nach Deutschland einreisen wollen. Das ist schlicht nicht wahr.

Demnach sind die Flüchtlinge die Deutschland erreichten alle reich. Wahrscheinlich mussten sie den Schleppern, die durch die bundesdeutsche Politik geschützt werden, keinen Cent abgeben. Sind ja alles humane, soziale Unternehmer.

Das Familienbild, dass der DGB nun unterstützt ist das von übermorgen: Nicht nur dass die Frau, wie im Sozialismus arbeiten gehen soll, Kinder von staatlichen Erziehungsanstalten erzogen werden sollen: der DGB steht für die neue Familie ein. Eben nicht, wie die AfD, von Frau, Mann und Kind – sondern von Mann, Mann, Frau Frau Frau Mann, Hund Katze Maus – und Kind.

Es ist richtig, wenn in Frage gestellt wird, ob die AfD in ihren Vorschlägen alles richtig macht. Und sie sollte, sie muss kritisiert werden. Von politischer Seite, vom Bürger her. Doch der AfD-Wähler darf nicht Mensch 2. Klasse sein! So wollen es Gewerkschaften wie Fußball-Fan-Clubs. Und das ist antidemokratisch. Aber leider eben das was die Einheitsfront uns vormacht und erreichen will.

Wer Demokratie will, muss auch mit der AfD klar kommen. Vielleicht ist die AfD sogar der Garant für ein demokratisches Deutschland.

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One Reply to “Gewerkschaften wegen AfD besorgt – AfD Wähler Mensch 2. Klasse”

  1. Im Jahre 2012 habe ich die 16 Jährige Mitglied bei der SPD Gewerkschaft fristlos gekündigt wegen in meinem Anliegen deren antidemokratisches und schwerst rechtswidriges Verhaltens. Die kassieren nur Beiträge, Abhilfe leisten die SPD Gewerkschaft nie !

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