Fluchtursache: Billigfleisch aus Europa

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Flüchtlinge gab es schon immer und selbst wenn es der Menschheit gelänge, eine Welt ohne Kriege zu schaffen, wird es Flüchtlinge geben. Um den Flüchtlingen zu helfen, wird von Politik und Hilfsorganisationen alles mögliche getan. Allerdings verlaufen sich deren Hilfen meist im Sand und bewirken kaum etwas, bis gar nichts. Anderen zu helfen ist nun mal leichter gesagt als getan und wenn man lediglich die Folgen, anstelle der Ursachen bekämpft, ist es nur logisch das die Hilfen nichts oder kaum etwas bewirken.

Dieser Artikel befasst sich mit einer von vielen wirtschaftlichen Ursachen und geht dieser auf den Grund.

Wirtschaftliche Ursache

Derzeit wird der afrikanische Markt mit Billigfleisch überschwemmt, welches aus westlichen Großkonzernen stammt. Bei dem Billigfleisch handelt es zum Beispiel um Geflügel bzw. um die Hühnerklein, welche man auf den europäischen Märkten nicht verkaufen kann. Da die westlichen Großkonzerne aufgrund der Massentierhaltung und der überwiegend automatisierten Verarbeitung deutlich weniger Betriebskosten haben, bleiben die einheimischen Landwirte Afrikas auf der Strecke. Denn aufgrund ihrer Produktionsweise, für welche der Mensch als Arbeitskraft unentbehrlich ist, sind deren Produktions- und Vertriebskosten deutlich höher, so das sie ihre Waren zu entsprechend höheren Preisen verkaufen müssen. Dadurch das die afrikanischen Märkte vom Westen mit Billigfleisch überflutet werden und die dortigen einheimischen Landwirte diesem Preisdruck unterlegen sind, haben große Teile der Bevölkerung keine berufliche Zukunft in ihrem Land. Also macht die Bevölkerung das einzig nachvollziehbare: Sie wandert aus. Dies hat zur Folge das es seit Jahren Ströme von Wirtschaftsflüchtlingen gibt, welche sich auf den Weg nach Europa machten und machen, weil sie hoffen in Europa Hilfe oder Arbeit zu bekommen. Auf Dauer führt dies dazu, das ganze Landstriche in Afrika entvölkern und ehemals belebte Städte, zu Geisterstädten werden.

Denn der Mensch hat die Angewohnheit dahin zu gehen, wo er glaubt eine Zukunft zu haben bzw. wo ihm geholfen wird. Bei der aktuellen Flüchtlingskrise, ist es Europa. Dies ist auch kein Wunder; Denn anstatt den Menschen in ihrem Land zu helfen, damit diese ihr Land aufbauen und ihre Kultur mitsamt seiner Traditionen in eine blühende Zukunft führen können, setzt die europäische Flüchtlings-Politik folgendes Zeichen: Kommt nach Europa, hier werden wir euch helfen.

Allerdings kommen so nicht nur Wirtschaftsflüchtlinge, sondern auch deren Kultur, Sprache, Traditionen und Konflikte nach Europa. Es handelt sich zwar um Afrikaner, aber auch dort sind nicht alle Menschen gleich. Die Menschen kommen aus unterschiedlichen Regionen, Ländern, sowie religiösen und kulturellen Gebieten. Was wiederum zur Folge hat, das man zeitgleich auch deren religiösen, kulturellen und ethnischen Konflikte importiert, dies wiederum führt innerhalb der Flüchtlinge zu Streitereien oder gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Die Folgen

Doch folgen über kurz oder lang auch Konflikte zwischen den Kulturen der europäischen Nationen und den zugewanderten Kulturen. Von den Folgen ist nicht nur Deutschland betroffen, andere europäischen Staaten trifft es genauso. Was die Politik davon hält, dazu am Ende im Anhang mehr.

Denn eines ist sicher: Das es für die Befürworter der jetzigen Flüchtlingspolitik, ein böses Erwachen geben wird. Denn je mehr Flüchtlinge ein Land aufnimmt, desto höher steigen die Ausgaben für deren Unterbringung und desto weniger Geld bleibt für die einheimische Bevölkerung übrig. Spätestens bei der erneuten Anhebung der Steuern, weil die bisherigen Steuergelder die Kosten nicht mehr decken, dürfte dies auch dem letzten ins Bewusstsein dringen. Dann betrifft es auch jene aus der Bevölkerung, welche Flüchtlinge bisher nur aus den Medien kennen. Hinzu kommt die nie enden wollende Suche nach Unterkünften für die Flüchtlinge, welche auf Dauer auch die gehobenen Viertel nicht verschonen wird. Kurzum: Es ist eine nie endende Geschichte, weil man an der falschen Stelle handelt und somit dem Flüchtlingsstrom nicht entgegenwirken kann.

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Die Lösung

Bisher arbeitet die Politik an der Bewältigung der Folgen, was auf Dauer jedoch nichts bringen wird. Um nun die Menschen vor der Flucht aus ihrem Land abzuhalten, muss man die Probleme vor Ort bekämpfen. Dazu muss man zu aller erst die Situation, sowie all das was drumherum geschieht als Gesamtbild wahrnehmen und entsprechend für jeden Einfluss eine Lösung finden. In unserem Fall haben wir mehrere Faktoren:

  • a) die automatisierte Massentierhaltung von Geflügel in Europa
  • b) die für den europäischen Markt unbrauchbaren Hühnerklein
  • c) die Überflutung des afrikanischen Marktes, mit dem Hühnerklein
  • d) die afrikanischen Landwirte, welche nicht billig produzieren können

Diese Ursachen bedeuten in erster Linie, das die westliche Gesellschaft umdenken und ihr Konsumverhalten grundlegend verändern muss. Dabei geht man wie folgt vor:

  1. Die westlichen Nationen müssen dafür sorgen, das die Bevölkerung ihr Konsumverhalten ändert und zeitgleich Gesetze erlassen, welche die Massentierhaltung verbieten. Des weiteren muss dafür Sorge getragen werden, das die Produktion den Real-Bedarf an Lebensmitteln nicht übersteigt. Das bedeutet das Produktion und Verbrauch im Gleichgewicht sind, wodurch eine Überschussproduktion verhindert wird. Dies hat zur Folge das man den afrikanischen Markt nicht mehr mit Billigfleisch überschwemmt, zeitgleich verschwindet der Preisdruck für die afrikanischen Landwirte.
  2. Man muss Handelsbeziehungen aufbauen, welche den afrikanischen Markt fördern bzw. nicht unter Druck setzen. Nur so kann man der afrikanischen Wirtschaft die Möglichkeit geben zu wachsen und fördert die Entstehung neuer Arbeitsplätze, was wiederum einer Abwanderung vorhandener Arbeitskräfte entgegenwirkt. Denn aufgrund des Wirtschaftswachstums und der dadurch entstandenen beruflichen Perspektiven, haben die einheimischen keinen Grund mehr das Land zu verlassen.
  3. Der Ausbau der Infrastruktur afrikanischer Staaten zum Beispiel durch ausländische Investoren, fördern und stärken die dortige Wirtschaft. Im weiteren nutzen diese auch der einheimischen Bevölkerung, weil durch deren Überleben durch die neu entstehenden Arbeitsplätze eine berufliche Zukunft in ihrem Land haben.
  4. Dadurch das die einheimischen Landwirte ihre Produktionskosten mit dem Verkauf ihrer Produkte decken können, wandern diese nicht mehr ab und es entstehen auch dort neue Arbeitsplätze.

Damit wäre die wirtschaftliche Ursache behoben. Auch gebe es in dem afrikanischen Land keine Wirtschaftsflüchtlinge mehr, weil die Menschen in ihrem Land eine funktionierende Wirtschaft und Infrastruktur haben, welche dem Land Wohlstand bringt.

Anmerkung/Anhang

Freilich gibt es zahlreiche andere wirtschaftliche Faktoren, welche die Wirtschaft in einem Land zerstören können. Die Auswirkungen sind bei allen verheerend, doch nicht alle verlaufen friedlich. Die hier beschriebene wirtschaftliche Ursache beruft sich auf einen Artikel der Druckausgabe der jungen Welt vom Mittwoch 9. März, mit dem Namen: Das große Vorbeben. Darin geht es um die “ökonomischen Aspekte der Wanderungs- und Fluchtbewegungen“. Die hier beschriebene Ursache ist aus besagtem Artikel entnommen, hierzu ein Zitat aus dem Originaltext:

„…in dem pro Stunde bis zu 24.000 Hühner getötet und verarbeitet werden. Dort arbeiten 380 Menschen und vielleicht noch 20 Leute von Wach- und Schließgesellschaften (weil es gegen diese Schlachtfabrik zeitweise erheblichen örtlichen Widerstand gab) – also insgesamt 400Menschen. Auf den europäischen Märkten werden von den Tieren, die hochproduktiv getötet werden, vor allem Brustfilets und Schenkel abgesetzt. Wie von anderen Agrarfabriken auch gehen die hier nicht verwertbaren Teile dorthin, wo auch das sogenannte Hühnerklein – also der von den kapitalistischen Wohlstandgesellschaft verschmähte Rest – noch verkäuflich ist…

… die Landwirte in Afrika… hätten Produktionskosten von 1,80 Euro je Kilo – europäisches Hähnchenfleisch aber kostet nur die Hälfte. Im Ergebnis werden die vorher auf dem Land tätigen überwiegend jungen Menschen in Scharen arbeits- und perspektivlos. Vergleichbares gilt für Produzenten von Kleidung und Wohnungseinrichtungen…“

Die in meinem Artikel vorkommende Ursache ist, wie man anhand des Artikels in der jungen Welt erkennen kann, nicht meiner Fantasie entnommen sondern bittere Realität. Auch die Folgen sehen wir jeden Tag, denn täglich kommen neue Wirtschaftsflüchtlinge nach Europa und täglich vermittelt die europäische Politik, allen voran Angela Merkel: Kommt nach Europa, hier wird euch geholfen. Dass das den anderen europäischen Staaten irgendwann zu viel wird, diese von einer europäischen Lösung absehen und einfach ihre Grenzen schließen, ist irgendwo logisch. Denn die Wissen ganz genau: Auf Dauer gefährden sie die Sicherheit ihres Volkes! Warum Angela Merkel dennoch unverändert an ihrem Kurs festhält und weiterhin Flüchtlinge in Europa unterbringen will, anstatt Maßnahmen zu erarbeiten welche die Ursachen bekämpfen, entzieht sich jedweder logischen Denkweise.

Zu guter Letzt noch die Verlinkung zu dem Artikel vom Mittwoch 9. März in der jungen Welt:
http://www.jungewelt.de/2016/03-09/054.php?sstr=Das%7Cgro%C3%9Fe%7CVorbeben

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