Beck kommt weg

Der umstrittene Grünen-Politiker Volker Beck hat gepatzt. Beim Landesparteitag stimmten nur 66 von 188 Delegierten für ihn – und das trotz prominenter Hilfe von Günter Wallraff und dem Zentralrat der Juden. So muss sich Beck mit dem Platz 12 der Landeskandidatenliste NRW für den Bundestagswahlkampf abfinden.

Dies könnte bedeuten, dass er Abschied von Berlin nehmen muss. Bei der letzten Wahl konnten die ersten 13 der Liste nach Berlin gesendet werden. Damals verpasste die AfD allerdings den Einzug in den Bundestag denkbar knapp.

Wahrscheinlich sind seine Lebensumstände nicht einmal mehr für die Grüne Basis akzeptabel. Erst machte sich Beck stark für eine Entkriminalisierung der Pädosexualität, dann fand man Drogen bei ihm – direkt nach dem Kauf im Berliner Milieu. Das Strafverfahren wurde wegen “geringer Schuld” und einer Zahlung von 7000€ damals eingestellt.

Der offen schwul lebende Politiker ist religions- und migrationspolitischer Sprecher seiner Fraktion und gilt als Gegner des sogenannten “Rechtspopulismus”. Er gilt als hartnäckig und ungeduldig.

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