Linke Randale in Magdeburg – eine Inszenierung des mdr?

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Linke, Gutbürger, Besserwisser und Studenten haben in Magdeburg eine  AfD– “Campus Alternative” – Veranstaltung blockiert. An sich keine Nachricht wert, wäre daraus nicht eine Randale, ein Angriff auf die Freiheit geworden, die der Dekan der Universität Magdeburg gutheissen wollte. 

Vielfach war die Rede von “zivilen Ungehorsam”, der, solange er von links kommt und somit den staatlichen Interessen hilft, gern gesehen wird. Doch “ziviler Ungehorsam” hat wenig mit Gewalt und Waffen – und erst recht nicht mit dem 3-Länderfunk des Ostens, dem mdr, zu tun.

So muss sogar die Magdeburger Volksstimme eingestehen:

Doch am Donnerstagabend wurden Grenzen überschritten. Und das lag in erster Linie nicht an den Rechtspopulisten. Provokationen und Aggressionspotenzial gingen zunächst von linken Aktivisten aus, die ebenfalls da waren. Sie bepöbelten und bedrängten die AfD-Leute bereits, als diese den angemieteten Hörsaal betraten. Das ist gerade für einen akademischen Standort unwürdig.

Die Uni hat das Veranstaltungsformat unterschätzt. Es waren nicht genügend Sicherheitskräfte vor Ort. Bei einer provozierenden Debatte der AfD zum Thema Geschlechterforschung hätte die Uni-Leitung damit rechnen müssen, dass im Hörsaal nicht nur pfeifende Studenten, sondern auch Leute der Antifa auftauchen. Selten war es für die linke Szene so einfach, eine Veranstaltung für sich einzunehmen. Man kann nur von Glück sprechen, dass die Situation nach dem Böllerwurf auf AfD-Landeschef Poggenburg, den Tritten und Faustschlägen von Gegnern und Anhängern der AfD nicht völlig eskaliert ist.

Nun kann man debattieren, ob es heute nötig ist, zu einer Vorlesung, zu einer Veranstaltung, bei der es um Geschlechterforschung gehen soll, Sicherheitsleute anzufordern. Aber in Zeiten unbewachter Grenzen und bewachter Weihnachtsmärkte und Volksfeste, keine so schlechte Idee. Doch hätten diese Sicherheitsvorkehrungen etwas gebracht?

Danisch.de Leser haben sich das Videomaterial genauer angeschaut. Und stellten fest, das einerseits der mdr und dessen Redakteur Stephan Schulz versagte. Redakteure, Kameramänner sind im Dienst erfreut über “ein bisschen Randale”, denn diese Bilder versprechen Einschaltquote. Er aber lies lieber den friedlichen Protest filmen. Steckt da nicht etwas – sagen wir es provokant – Propaganda dahinter? Die böse AfD vorn, die netten Studenten verweigern das Hinhören im Sitzen. Bei jeder “rechten” Demonstration in Magdeburg war der mdr gern dabei und hoffte auch schwarz gekleidete Männer im Gleichschritt, Ordner die Journalisten wegdrückten und fliegende Steine. Aber hier wollte Schulz den friedlichen Protest voranstellen. Was daran liegen könnte, das die Störer und Gewalttäter gut vorbereitet waren – und ihnen bewusst war, das der öffentlich/rechtliche Rundfunk vor Ort war. Vielleicht wusste man gegenseitig bescheid?

Die Täter, so Danisch.de hatten vielleicht Quarzsandhandschuhe an. Auf jeder Demonstration verboten, aber nicht generell. Der Vorteil dieser Handschuhe ist eine bessere Zuschlagkraft durch den Quarzsand. Doch da ist noch mehr. Ein Leser der Seite meint, es aren normale Handschuhe – aber:

Einer hat die Videos in Einzelbilder geschnitten und untersucht. Er kommt zu einem etwas anderen Ergebnis. Er meint, es handele sich um normale Handschuhe, aber mit Kubotan. Ein Kubotan ist gerade so der letzte Schrei in der Bewaffung, weil klein, unauffällig, nicht illegal, aber trotzdem gefährlich. Eine Schlag- und Stichwaffe in Form und Größe eines Kugelschreibers oder etwas größer, hart, vorne meist spitz zulaufend, aber nicht spitz geschliffen, wird in der Faust geführt. […] Dem kampfkundigen Leser war nämlich zunächst aufgefallen, dass da linke Schläger die Fäuste ungewöhnlich halten, zu hoch für den Faustkampf. Sie halten sie nicht, wie jemand, der mit einem Boxhieb zuschlägt, sondern wie jemand, der mit einem Messer von oben herab zusticht. Oder eben einem Kubotan.

Ferner sehen die Täter nicht nach Studenten aus, so die Beobachtung der Anwesenden. Der Spuk endete im Übrigen mit einem Feueralarm. Ein Alarm ohne Feuer, der aber  rein zufällig – erklang, kurz bevor die Polizei eintraf.

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Die Polizeidirektion Nord hat nach eigenen Angaben fünf Anzeigen aufgenommen. Es gehe um gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung und den Missbrauch des Feueralarms. Die Anzeigen seien teils von AfD-Anhängern gekommen, teils sei von Amts wegen – also von der Polizei selbst – Anzeige erstattet worden, hieß es.

berichtete der mdr. Innenminister Holger Stahlknecht meint:

Wer andere niederschreit, durch Transparente verhüllt, ihre Meinung nicht äußern lässt, ist zutiefst antidemokratisch und hat auch unser Grundgesetz mit den Freiheitsrechten, die für jeden stehen, nicht verstanden.

nimmt aber die Täter gleichzeitig in Schutz, wie der Sender auf seiner Seite höflich umschreibt:

Bei der Veranstaltung habe “weder Argumentation, Logik noch Überzeugungskraft” gegolten, sondern Ausgrenzung. “Es hat Niederschreien stattgefunden und Gewalt.” Das sei nicht die Erwartung, die er von Studierenden habe. Dabei sei es unerheblich, von wem die Gewalt zuerst ausgegangen sei, betonte Stahlknecht. Demokratie lebe von der Überzeugung der besseren Argumente.

Der Studentenbund sieht das naturgemäß anders. Die Gewalt ginge ja eigentlich nicht von extra herbestellten Antifa-Gewalttätern aus, sondern von der Campus Alternative”, sie habe mit ihrem gewaltbereiten Auftreten eine Eskalation provoziert.

Das unnötige Anwenden von Gewalt beim Betreten des Gebäudes und im späteren Verlauf der Veranstaltung gegenüber friedlich protestierender Menschen ist grob fahrlässig und verantwortungslos

Alexander Hönsch, Sprecher des Studierendenrates

Da fragt man sich, als Leser, wer nun der Mob ist – und wie soll in einigen Jahren unsere Gesellschaft aussehen? Gewalt, Hass an vorderster Front gegen alles kritische und Kritiker? Kommen wir wieder in Zeiten, in den Kunst, Kultur und Sprache reguliert wird – und nur das erkoren werden darf, was der Führung des Landes passt? Nein, da kommen wir nicht hin. Wir sind längst da!

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