Die Mutation der AfD zum Allesfresser

Mit ihrem “Anti-Extremistenkongress” am Wochenende, hat die AfD ihr Profil weiter ununterscheidbar nach links gerückt (“Die deutsche Erinnerungskultur ist international vorbildlich und bedarf keine Drehung um nur ein Grad”).

von Tanja Krienen

Die “Mitte” ist ihr Ziel, was immer das auch sei. Sie räumt undurchsichtigen Mitgliedern der Asylindustrie wie Leila Bilge nicht nur Rederecht ein, sondern heroisiert sie. Lässt den “Strotzsozialen” (Selbstbezeichnung) Sozialisten Reil (”1300 Euro für alle”) hinein und schenkt ihm einen aussichtsreichen Listenplatz. Sie wählt Spitzenkandidaten, die den türkischen Namen ihrer Frau annahmen und stellt wie alle anderen migrantische Exemplare mit musel-manischem Hintergrund in den Mittelpunkt des bunten Interesses. Keiner ihrer Kandiaten hat einen niederländischen, schwedischen, britischen oder sonstwie zivilisierten Background, sondern der Focus liegt dort, wo er bei allen anderen Parteien im Raumschiff Berlin liegt. Jene, die deutschen Bezugsrahmen in den Vordergrund stellen, werden oft bekämpft, gegen ihre Ausschließung beim Kongress wird nicht einmal protestiert – es ist der Partei ja recht.

Der “Strotzsoziale”, Bilge und ein Jubelpersianer

Sie hat sie von Beginn an Patrioten draußen lassen wollen, während Ex-DKPisten, Piratten oder andere vaterlandslose Gesellen gern gesehene Mitglieder sind. Hoffnung machen ein paar ostdeutsche Funktionäre, ganz wenige im Westen, die wir als Vertreter unserer alten, gewachsenen Zivilisation werten können. Der Rest ist Schweigen, doch schweigen sollte man darüber nicht. Auch nicht zu absurdesten Forderungen wie die Abschaffung des Ehegattensplittings oder einer ominösen Sichtweise auf den Rentenkomplex. Über eine Partei des Mainstreams wundert und ärgert man sich kaum noch, der Verrat eines großen Teiles derjenigen, die als Alternative antraten und sich und uns alle verkaufen, gehört als Thema auf die Tagesordnung. Bevor es zu spät ist. Denn die Mitglieder schweigen kollektiv und scheinen die Mutation der AfD zur Allesfresserpartei zu akzeptieren, solange für einige tausend von ihnen ein Pöstchen abfällt.

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