Erst Wehrmacht, nun die NVA im Visier

Die Bundeswehr soll ihre Traditionen überprüfen, forderte die ungediente Verteidigungsministerin der BRD. Und das tat sie: In Kasernen wurden Glasvitrinen untersucht und in die Stuben und Spinde geschaut. Teilweise ohne dass Soldaten anwesend waren. Aber bei Tradition und Traditionserlass darf das persönliche schon mal aussen vor gelassen werden.

Nun wollte der CSU-Bundestagsabgeordnete Thomas Silberhorn aber nicht nur die Wehrmacht im Visier der Kontrolleure und Denunzianten wissen. Sondern auch die NVA. Eine Armee von der nie ein Krieg ausging und die nachweislich ihre Grenzen schützte. So gesehen hat die NVA nichts mit der Bundeswehr zu tun. Aber …

Immerhin wurde aus der NVA das Bundeswehrkommando Ost. Eine Armee des Westens ohne NATO-Kontrolle. Diese wurde von der Bundeswehr übernommen. NATO-Mitglied und weltweit im Einsatz …

Silberhorn entdeckte nun aber einen NVA-Panzer im Wappen des Panzergrenadierbataillon 401. Ein Unding für den Bayern, der wohl vergessen hatte, dass die Bundeswehr gern die Waffen der NVA übernahm. Billig.  „Herr Silberhorn sollte mal die Panzer im Dorf lassen. Zahlreiche der BMP-Schützenpanzer wurden nach der Wiedervereinigung von der Bundeswehr übernommen. Auch das Panzergrenadierbataillon 401 wurde bei seiner Aufstellung mit den Schützenpanzern ausgerüstet“, sagte der AfD-Fraktionschef im Schweriner Landtag, Leif-Erik Holm, der JUNGEN FREIHEIT. 

Ob die Bundeswehrsoldaten gut ausgerüstet, gut gedrillt ausgebildet wurden; ist mittlerweile Nebensache. Auch dass NVA und Wehrmacht angesehene Armeen ihrer Zeit waren …

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