Liebe Kollegen von JournalistenWatch,

Anzeige:

... und weiter geht es mit den Hintergründen zur aktuellen Politik

Ihr habt Margot Käßmann angezeigt wegen „Volksverhetzung und Beleidigung“. Das finde ich mutig, denn unser Zeitgeist ist auf dem linken Auge blind!

Die Alternative für Deutschland (AfD) gilt unter Linken als „Nazi-Partei“. Schlimmer noch: Kaum jemand widerspricht Linken. Schon 2015 sagte SPD-Vize Ralf Stegner, der AfD-Vorstand sei: „von Neonazis nicht zu unterscheiden.“ Folgen hatte das für ihn keine – bis heute nicht. Wer die AfD mit braunem Dreck bewirft, der steht auf der sicheren Seite.

Frau Käßmann, die evangelische Theologin, konnte also bei ihrer AfD-Hetze von einem „üblichen Rahmen“ ausgehen, den auch sie nutzen wollte. Als geeigneter Ort erschien ihr dafür der Evangelische Kirchentag in Berlin, wo sie Aussagen des AfD-Wahlprogramms nutze.

Wie bekannt fordert die AfD eine „Erhöhung der Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung“. Oder klarer formuliert: Deutsche sollen mehr Kinder kriegen. Und nicht bloß das, die AfD will die Geburtenrate auch ins Grundgesetz festschreiben. Wie kommt man jetzt vom Wahlprogramm auf Nazis? Das zeigt Frau Käßmann!

Bei den Nazis gab es einen „Arier-Paragraphen“, der – kurz gesagt – festlegte, dass Beamte nur Deutsche werden konnten. Und damit klar war, wer als „deutsch“ gelten konnte, gab es obendrein den „kleinen Arier-Paragraphen“. Demnach war „arisch“, wer eine entsprechende Geburtsurkunde vorlegen konnte, sowie die Heiratsurkunden der Eltern und Großeltern. Somit ergaben sich unterschiedliche Aussichten: entweder, man kletterte die Karriereleiter empor, etwa als Beamter, oder man musste ganz fix rennen, um nicht im KZ zu enden, wohin „Nicht-Arier“ deportiert worden sind. Was macht Frau Käßmann daraus?

Frau Käßmann brachte einfach ihre Gefühle ins Spiel, die sie an den „keinen Arier-Paragraphen“ erinnerten. Sie kann ja fühlen, was immer sie will! Nur sollte sie nicht von Gefühlen auf Fakten schließen. Dass nämlich die AfD eine Nazi-Partei ist, wird nur in linken Kreisen nicht hinterfragt. Es mag sein, dass Frau Käßmann und Herr Stegner gleich empfinden, das zeigt aber nur ihre gemeinsamen Vorurteile.

Den Höhepunkt an Ignoranz und Diffamierung setze Frau Käßmann, als sie sagte: „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht.“

Nein, Frau Käßmann, das weiß man nicht. Weder weht von der AfD aus ein brauner Wind, noch ist man ein Brauner, wenn man für die AfD und ihr Wahlprogramm ist. Doch genau das unterstellen Sie. Sie schlagen auf die AfD ein und meinen uns alle. Pardon! Sie meinen alle: Nicht-Linken. Ich erspare es mir, von Nicht- Linken auf Nicht-Arier zu schließen. Ihnen dürfte ja bekannt sein, was Linke mit Nicht-Linken getan haben! Aber ich bin nicht Margot Käßmann, weshalb ich diesen Vergleich unterlasse.

[Das könnte Sie interessieren:]

loading...

[Vielen Dank für Ihr Interesse]

Ich befürworte stattdessen die Forderung der AfD: Im Grundgesetz sollte die Erhöhung der Geburtenrate als Staatsziel festgeschrieben werden. Wem das nach Faschismus klingt, beweist nur seine linke Gesinnung.

Ich wünsche Euch, liebe Kollegen von JournalistenWatch, viel, viel Erfolg bei der Klage.

Euer

Wolfgang Luley

http:// www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-spd-vize-ralf-stegner-fordert-beobachtung-der-parteifuehrung-a-1059564.html

https:// de.wikipedia.org/wiki/Ariernachweis

https:// www.journalistenwatch.com/2017/05/29/causa-kaessmann-anzeige-wegen-volksverhetzung-und-beleidigung-ist-raus-jetzt-brauchen-wir-eure-unterstuetzung/

https:// www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2017/05/2017_05_28_2

One Reply to “Liebe Kollegen von JournalistenWatch,”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.