Liebe Malu Dreyer (SPD),

wenn Sie über Islamophobie reden, bekomme ich Angst – und zwar vor Ihnen!

Ihre Partei, die SPD, ist ein Spaltpilz, und Sie beklagen, dass das Zusammenleben der Bürger untereinander bedroht sei. Klar ist es das – aber nicht von allein!

Am 31. Mai 2017 schrieben Sie auf Ihrer Facebook-Seite:

„Islamophobie muss wie Antisemitismus als Bedrohung des Zusammenlebens klar benannt und bekämpft werden.“

Das klingt zunächst positiv. Da ist von „Phobie“ die Rede und „Ismus“ – also einer Ideologie. Und beides müsse bekämpft werden. Wer hielte das nicht für: mutig, demokratisch und aufklärerisch?

Aber dann schaltet sich der Verstand ein …

„Islamophobie“ ist keine „Krankheit“ vor dem Islam. Wer unter Phobien leidet, hat unbegründete Ängste. Er traut sich nicht unter Leute oder in Aufzüge. Kritik am Islam ist aber keine Krankheit. Kritik am Islam ist ein Recht, das uns die Aufklärung gebracht hat, wie auch generelle Kritik an Religionen.

Wissen Sie, als Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, wirklich nicht, wer die „Islamophobie“ als Kampfbegriff geprägt hat? Es war kein Sigmund Freud, es war der Islamist Ruhollah Khomeini, seines Zeichens iranisches Staatsoberhaupt. (1979 bis 1989.) Khomeini diffamierte  unverschleierte Frauen als „islamophob“. Frauen, die keinen Schleier tragen, fürchten sich vor dem Islam?

Ich selbst gehe weder in die Kirche noch glaube ich an Jesus Christus. Bin ich jetzt christophob?

Ich sage Ihnen, was ich bin: Ich bin Atheist. Versteht das jemand, der, wie Sie, katholische Theologie studiert hat? Ich bin unsicher; wer, wie Sie, differenzierende Diskussionen anmahnt, aber selbst von „Islamophobie“ redet, wie differenzierend kann der schon sein?

Auch frage ich mich, warum Sie Islamophobie und Antisemitismus in einen Topf werfen? Ist Ihnen  im Jahre 2014 entgangen, wie Moslems, in Berlin, gegen den Gaza-Krieg demonstriert und dabei gerufen haben: „Jude! Jude! Feiges Schwein. Komm heraus und kämpf allein!“ Das war groß und breit in allen Medien gestanden. Dieses judenfeindliche Klima erhitzt sich seitdem immer mehr. Im April 2017 hat die FAZ geschrieben:

„Die Zuwanderung von Muslimen verunsichert die jüdische Bevölkerung in Deutschland.“

Für mich klingt das, als hätten Muslime Probleme mit Juden …

Und wenn versucht wird, darüber offen zu reden, erklären Leute, wie Aiman Mazyek, das habe mit Islam nichts zu tun. Das scheint ein Lieblingssatz des Zentralratsvorsitzenden in Deutschland zu sein? Ich höre ihn jedenfalls öfter. Auch 2014, als Moslems gegen Juden hetzten. Und der Islamische Staat (IS) im Nahen Osten? Er hat das moslemische Glaubensbekenntnis auf seine Fahne geschrieben und ermordet alle, die nicht konvertieren wollen oder gegen ihn kämpfen. Angeblich, so Mazyek, habe auch der IS mit Islam nichts zu tun.

Apropos Islam und Judentum! Kennen Sie sich ein wenig im Koran aus, Frau Dreyer? Keine Sorge, ich will Sie jetzt nicht mit Koranzitaten nerven, erlauben Sie mir bitte nur ein Zitat! In Sure 4, Vers 46 heißt es über Juden: „Doch Allah hat sie von sich gewiesen, um ihres Unglaubens willen.“ Für mich klingt das nicht tolerant und differenzierend. Mohammed – ein Hassprediger?

Geht es nach Herrn Mazyek, ist der Islam eine „Religion des Friedens“. Demnach müsste doch auch in Moscheen Frieden gepredigt werden? Constantin Schreiber, Journalist und Tagesschau-Moderator, hat für sein Buch „Inside Islam“ in verschiedenen deutschen Moscheen recherchiert. Was er hörte, war – unter anderem – Sätze wie: „Du kannst nicht Muslim und Demokrat zugleich sein.“ Um es kurz zu machen: Herr Schreiber war generell darüber entsetzt, was er in den Predigten hörte. Von „Liebe und Frieden“ wurde – wenn überhaupt – nur am Rande gesprochen.

Wenn ich etwas vermisse, Frau Dreyer, ist es Offenheit und Ehrlichkeit. Verüben Moslems Anschläge, dann hat es mit dem Islam zu tun. Fallen Kampfbegriffe, wie „Islamophob“, dann hat das mit Hetze gegen Aufklärer zu tun. Wenn der Islam vor Antisemitismus in Schutz genommen werden soll, jedoch selbst Judenhass verbreitet, dann ist das eine Verdrehung der Realität.

Und Ihre Partei, Frau Dreyer? Sie befördert die Bedrohung des Zusammenlebens!

Damit meine ich vor allem zwei Parteikollegen: die Bundesbeauftragte für Migranten und Flüchtlinge, Aydan Özoguz und Justizminister Heiko Maas. Sie nahm doch tatsächlich Haiko Maas (SPD) in Schutz, der sich gegen ein generelles Verbot von Kinderehen aussprach. Schon das Wort “Kinderehe” ist ein Kampfbegriff, denn wir reden hier von Kindersex. Wie bekannt ist Frau Özoguz Muslima und was hat der Islam zu diesem Thema zu sagen? Fragen wir doch Ruhollah Khomeini! In „Tahrir Al-Wasilah“ hat er geschrieben, dass es nicht erlaubt sei, mit seiner Frau Verkehr zu haben, ” vor der Vollendung ihres neunten Lebensjahres”. Und wie steht es mit Säuglingen? Über die heißt es: (…) Berühren mit Lust (…) Umarmen und (…) Schenkelverkehr (…) ist (…) kein Problem, selbst wenn sie noch ein Säugling ist.“

Auch ist Frau Özoguz gegen ein Burka-Verbot. Für jemanden, der integrieren soll, spaltet sich aber enorm!

Verstehen Sie nun, Frau Dreyer, warum ich Angst vor Ihnen bekomme, wenn Sie von „Islamopobie“ reden?

Entweder: Sie haben keine Ahnung, oder aber Sie wissen es und verdrehen die Realität!

Beides macht Sie für den Posten einer Ministerpräsidentin ungeeignet.

Ihr

Wolfgang Luley

 

https:// www.welt.de/…/Islamophobie-Wir-nennen-es-Aufklaerun…

http:// www.bild.de/…/wer-stoppt-den-hass-gegen-juden-369307…

http:// www.faz.net/…/antisemitismus-bericht-juden-in-deutsc…

http:// www.atheisten-info.at/infos/info2332.html

https:// www.pro-medienmagazin.de/…/inside-islam-was-in-deu…/

http:// www.achgut.com/…/aydan_zoguz_und_ihre_naehe_zum_…/P10

 

http:// www.focus.de/politik/deutschland/kinderehe-besondere-ausnahmegruende-so-verteidigt-heiko-maas-seinen-gesetzesentwurf_id_6143255.html

http:// www.focus.de/politik/deutschland/oezoguz-gegen-csu-spd-kritisiert-burka-verbotsplan_id_6155309.html

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