Liebe bayerische Polizei,

auf der A 8, nahe Rosenheim, habt ihr einen LKW gestoppt, der mit abgefahrenen Reifen fuhr und einer Ladung voller Sprengstoff. Die Ermittlung ergab, dass der LKW aus Slowenien gekommen war.

Man stelle sich die Situation auf der Autobahn vor: nichtsahnend fährt man an einem LKW vorbei – und: bumm! Wo vorher Leben war, sind jetzt bloß noch: Rauch, Trümmer und Leichen.

Eine Szene, die an Terroranschläge der letzten Zeit erinnert. Noch immer klingen die Namen der Orte im Ohr, die Opfer von Anschlägen geworden sind: Barcelona, Nizza, Paris, Berlin.

Ja, aber das waren Terroristen, die wollten töten. Das hingegen war ein Fahrer mit abgenutzten Reifen.

Also muss er damit schon eine Weile gefahren sein. Und immer hatte er Glück, kam nie in Kontrollen. Wer fährt noch alles auf unseren Straßen und hat den Tod auf seinem LKW geladen?

Solche Fahrer machen Terroristen überflüssig. Wäre es nicht derart schrecklich, könnte man darüber lachen.

Passiert ist aber nichts: kein Unfall, keine Trümmer und keine Leichen.

Wir brauchen viel mehr Grenzkontrollen. Dass uns Brüssel zwingen will, die Grenzkontrollen ganz sein zu lassen, wegen des Schengen-Abkommens, zeigt ein Problem auf. Aber ist unser Leben nicht viel wichtiger als jedes Abkommen?

Euer

Wolfgang Luley

http:// www.n-tv.de/panorama/Polizei-stoppt-Lkw-mit-16-Tonnen-Sprengstoff-article20000370.html

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