Liebe Betreiber von „netzpolitik.org“,

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... und weiter geht es mit den Hintergründen zur aktuellen Politik

ein großes Lob an Euch! Dass ein Bundesinnenminister lügt, passiert nicht alle Tage, daher ist es gut, dass Ihr aufgepasst und es aufgedeckt habt.

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) hat gelogen, was die Waffenfunde betrifft, die man angeblich bei der Razzia gegen die linksextreme Plattform „linksunten“ gefunden haben wollte.

Leider tappt Ihr aber in de Maizieres Fußstapfen, indem Ihr die Gewaltbereitschaft von „linksunten“ verharmlost. Was genau ich damit meine?

„linksunten“ hat unaufhörlich zur Gewalt aufgerufen, sei es gegen vermeintliche „Nazis“ oder gegen Polizisten. So hatte „linksunten“ jüngst berichtet, Daniel Behrens, Mitglied der Linkspartei und selbst Antifa, sei von der Polizei verhaftet worden. „linksunten“ bezeichnete das als „Repression“, meldete aber auch, dass Behrens Personen als „Nazis“ geoutet hatte, die zur rechtsextremen Szene „keinerlei Verbindungen“ hatten. Was hier also als „Repression“ verharmlost wurde, war normale Polizeiarbeit und Behrens sogenannte „Aufklärung“ war schlicht Hetze und Diffamierung. Also genau das Gleiche, was „linksunten“ während des G20-Gipfels getan hat. Darüber hinaus gehörten Aufrufe zur Gewalt, sei es gegen Polizisten, oder jeden, der nicht ins Weltbild von „linksunten“ passte, zur Tagesordnung.

Darüber hinaus frage ich mich, was Ihr für ein Weltbild habt? Ihr stellt den Umstand richtig, dass die Waffen nicht bei den „linksunten“-Betreiber gefunden wurden, sondern  im Autonomen Zentrum in Freiburg (KTS). Auch mag es stimmen, dass „Sprühdosen, Handschuhe, Schlagstöcke, Böller, Messer, Zwillen und Elektroschockgeräte“ keine Waffen sind, deren Besitz immer strafbar ist. Waffen bleiben es trotzdem. Darüber hinaus waren zwei der „linksunten“-Betreiber beim G20-Gipfel in Hamburg. Wo ihnen die Polizei erst die Zulassung als Journalisten erlaubt hatte, dann aber, nach weiterer Prüfung, wieder entzogen hatte, weil einer der Betreiber, als „gewaltbereiter“ Linker, bekannt war. Auch hier, liebe Betreiber von netzpolitik.org, spielt Ihr Euch auf als Weltmeister im Verharmlosen. Jene Razzia, bei „linksunten“, sei angeblich eine „Retourkutsche“ wegen der Skandale nach der G20-Kritik, wo die Polizei, fälschlicherweise, auch anderen  Journalisten die Zulassung entzogen hatte, weil die alle als Linksextreme eingestuft worden sind.

Fasst man Euren Artikel zusammen, sagt Ihr, dass „linksunten“ Opfer von Repression geworden sei. Und das erinnert an den Fall Daniel Behrens. „linksunten“ ist aber kein Opfer, sondern Täter. Es fällt auf, dass Ihr, netzpolitik. org, ein ähnliches Feindbild habt: Sobald die Polizei gegen Linke aktiv wird, sind Linke automatisch „Opfer“ von Polizeigewalt.

Einerseits stellt Ihr Fakten richtig, andererseits verdreht Ihr sie ebenfalls. Euch scheint Wahrheit nicht zu interessieren, sondern nur, in welche Richtung Fakten verdreht werden. Schade!

Euer

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[Vielen Dank für Ihr Interesse]

Wolfgang Luley

 

 

 

https:// netzpolitik.org/2017/durchsuchungen-wegen-linksunten-doch-keine-waffen-bei-journalisten-gefunden/

http:// www.mopo.de/hamburg/g20/verdaechtigte-journalisten-untersuchung-nach-g20-akkreditierungsentzug-28206992

https:// de.indymedia.org/node/13531

 

 

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