EU Papiere beweisen: Deutschland ist Euro-Verlierer!

Martin Schulz, Held der SPD, träumt; wie vor ihm Dr. Schäuble und Dr. Merkel; von einem europäischen Grossstaat. Das diese Träume bisher immer wieder mit Leid verbunden waren, kümmert sie nicht. Schulz hingegen hat Visionen: der Europäische Superstaat, mehr als eine Staatenfusion, mehr als ein Staatenbund. Dabei werden Realitäten einfach weggelächelt.

Die EU, die noch immer nicht den ganzen Kontinent vereinnahmt hat, spaltet sich. Nicht nur der BREXIT, der Austritt Großbritanniens, zeugt davon. Auch wird, politisch gewollt, wieder eine Grenze zwischen Ost und West geschaffen. Und man legt hinzu: Eine Wohlstandsgrenze zwischen Nord- und Südstaaten des alten ehrwürdigen Kontinents. Es ist ein Krieg, wenn auch “nur” ein wirtschaftlicher Krieg, der wieder Deutschland als Verlierer dastehen lassen wird. Sind es doch die BRD-Politiker, die ihre Allmachtsphantasien in die Realität umsetzen wollen. Nur keinen Blick in die jüngere Geschichte. Auch damals gab es Zwei- und Mehrfronten Kriege. Wirtschaftlich, menschlich.

So wird in Deutschlands Medien eine Studie der EZB nur in wenigen Zeilen erwähnt.Hiernach hat die BRD “leichte Wohlstandsverluste” durch den Euro eingefahren. Vom EU-Durchschnitt gerechnet ging es von 125 Prozent im Jahre 1998 auf 123 Prozent 2016 zurück. Dass diese zwei Prozentpunkte vorerst wenig klingen mag sein. Jedoch ist zu bedenken, dass die BRD-Führung die Wirtschaft nur auf den Export richtet und den Binnenmarkt vernachlässigt. Zudem wird der Trend weiter hinabfallen, weil die BRD nicht in Bildung und Handwerk investiert. Im Gegensatz zu anderen Ländern, ist jedoch Bildung der einzige “Rohstoff” den Deutschland zu bieten hat. Stattdessen verkaufen wir Produkte der Bildung und Teile der deutschen Wirtschaft auf den Ramschtischen dieser Welt.

Der Trend könnte durchaus noch schlimmer werden, denn Deutschland hält noch einiges durch die sogenannte “kulturelle Revolution” entgegen. Hierbei spielen Faktoren, wie die Korruption oder die staatliche Verwaltung, eine Rolle. Ein Manko in einigen südeuropäischen Staaten, die durch den Einzug des Euro noch mehr verloren:

Gehörten die Südeuropäer noch kurz vor dem Start des Gemeinschaftswährung zu den wohlhabenderen Staaten, so wechselten sie zu den Schlusslichtern: 1998 errechnete man an diesen Orten noch 122 Prozent Pro-Kopf-Einkommen des EU-Durchschnitts. Aktuell liege man bei 96%!

Dabei ziehen diese Länder; als Wechselwirkung; auch Deutschland mit hinab, dass sich seinen “Reichtum” durch erhöhte “Sozialabgaben” und Doppelbesteuerung oder neue Zwangsabgaben auf den Rücken der Bürgen (ergo Bürgern) versucht zu sichern. Wobei gerade in Deutschland die reale Situation zeigt, dass man diesen Abwärtstrend nichts entgegensteuern kann. So liegt das Eigentumsverhältnis, zum Beispiel von selbstbewohnten Häusern und Wohnungen, weit unter dem Durchschnitt Europas. Auch die Sparguthaben oder die Bereitschaft zur Investition schmelzen in der sogenannten Mittelschicht, wie Schnee in der Sonne, dahin. Aber auch die deutsche Wirtschaft und Politik beschleunigt diese Entwicklung: Längst ist Deutschland beim Stichwort Digitalisierung weit abgeschlagen – und kann mittlerweile von afrikanischen Staaten lernen; die BRD verleugnet sich politisch immer wieder gern selbst und lässt durch Gesetze Denkverbote auftreten, die das Konzept von Bildung und Erkennen vom Neuen – wissenschaftlich, wie politisch – behindern; die politische Macht behindert die Meinungsfreiheit – wie einst die UdSSR und China – und stoppt so die humanistische Weiterbildung. Und die konzerngebundene Wirtschaft schaut nach kurzfristigen Renditen und schert sich um ihre Verantwortung für den Menschen und die Gesellschaft kaum mehr. Viel mehr wird auf neue Wege der Sklaven- und Fronarbeit geschaut, um Profite von Verantwortung zu entkoppeln. Die mit Unterstützung der Farben rot, schwarz, gelb und grün im Bundes- und den Landtagen.

Die EZB-Studie betont außerdem, dass die Träume der SPD, aber auch Teile der CDU hängen dieser Lüge an, die Abwärtsspirale weiterdrehen werden. Ein europäischer Grossstaat werde kein reiches Land werden. Auch nicht durch das vielgepriesene Umverteilen von Geldern. Zu unterschiedlich sei die Struktur der Wertschöpfungen, die Höhe der Wachstumsraten, die Produktivität, der Lebenstandard, der Investitionsausbau und das -niveau, die Mentalitäten der Völker, was sich unter anderem an der Streikbereitschaft, den Urlaubstagen, usw. festmacht. Diese Unterschiede, so die Studie, werde nicht durch Umverteilungen verringert. Auch nicht durch sogenannte Hilfen – die keinem Staat, keinem land, keinem Menschen; wohl aber Banken und Spekulanten helfen – werden nicht fruchten. Einzig ein “Wandel der Mentalitäten” wäre notwendig, um die EU einig werden zu lassen. Erst danach käme der politische Wille.

Es ist bemerkenswert, dass die EZB überhaupt diese Studie, namens “Read convergence in the euro area: a long-term perspective” veröffentlichte. Genauer kann man sie unter www.ecb.europa.eu angeschaut werden. Wohlweisslich nur in englisch.

 

Gesamt
0 von 5 Sternen bei 0 Abstimmungen.
Deine Bewertung:

One Reply to “EU Papiere beweisen: Deutschland ist Euro-Verlierer!”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.