Sehr geehrter Herr Kühn (SPD),

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... und weiter geht es mit den Hintergründen zur aktuellen Politik

was bitte qualifiziert Sie zu einem Sprachexperten? Sie arbeiten für die Stadt Wuppertal als Sozialdezernent; können also etwa über die Zustände unter Migranten in Wuppertal sagen. Leider aber überschreiten Sie Ihre Kompetenzen und spielen sich als Sprachpolizist auf.

Ihrer Einschätzung nach ist der Begriff „minderjährig unbegleiteter Flüchtling“ ein Nazi-Wort.

Sie begründen das mit der „Würde des Menschen“, die unter den Nazis gelitten hätte. Stattdessen schlagen Sie vor, man sollte von „Unbegleiteten minderjährigen Ausländerinnen und Ausländern“ sprechen.

Und tatsächlich hat Ihre verbale Attacke eine Vorgeschichte.

Die Stadtverordnete Claudia Bötte (PRO/ REP) hatte am 18. Dezember einen Antrag eingebracht, der es zukünftig erlauben soll, unbegleitete Migranten in ihren Unterkünften zu kontrollieren. Zum Beispiel, wenn es um Diebstähle geht.

Ihrer Ansicht nach sind Asylunterkünfte „Wohnungen“ und diebische Flüchtlinge zu kontrollieren, schändet deren Ehre. Und da Nazis Menschen getötet haben, ist für Sie die historische Einordnung offensichtlich.

Offensichtlich sind Sie nicht bloß ein „Sprachexperte“, sondern auch noch ein „Historiker“.

Ich hätte verstanden, wenn Sie über Begriffe gesprochen hätten, wie: „auf der Flucht erschossen“, was ganz eindeutig Nazi-Sprache ist, aber Ihr Beispiel gehört nicht in diesen Zusammenhang. Im Gegenteil, man hat eher das Gefühl, als wollten Sie von berechtigter Kritik an Migranten ablenken.

Und damit stellen Sie sich auf die Seite von Kriminellen.

Da frage ich mich, was hat jemand wie Sie, in der Politik zu suchen?

Mit unfreundlichen Grüßen

Wolfgang Luley

http:// www.pi-news.net/2017/12/wuppertals-sozialdezernent-haelt-begriff-mufl-fuer-faschistisch/

One Reply to “Sehr geehrter Herr Kühn (SPD),”

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