Ein Schuh der diskriminiert

Deutschland hat keine Probleme. Außer Berlin. Denn dort gibt es ab Dienstag einen besonderen Schuh. Den EQT Support 93/ Berlin, die “BVG Sneaker” (Turnschuhe). Ein paar Schuhe gibt es für 180 Euro – inklusive einer BVG-Fahrkarte, die bis Ende 2018 gilt.

Eigentlich ein schönes Angebot, wenn man weiss, das überall die Preise steigen – und ein Jahresfahrschein ab 728 € zu haben ist. Gut: Bei dem Adidas/BVG Angebot müsste man die S-Bahn noch extra bezahlen. Aber das Angebot hat seine Tücken: Die Schuhe, die ein ähnliches Muster haben, wie die BVG-Sitze in den Bussen und U-Bahnen, müssen getragen werden, an den Füßen, damit die Fahrkarte gilt.

Doch Kritik wird laut:

Zum einen wirft man dieser Marketingidee Verschwendung vor, denn die BVG soll über diese Schuhe, die nur 500 Mal verkauft werden sollen, auf Gelder verzichten. Und ein Verband klagt noch lauter: Diskriminierung! Schliesslich gäbe es Menschen mit Fußfehlstellungen, die keine Turnschuhe tragen können.

Dabei ist davon auszugehen, dass die wenigsten Käufer diese Schuhe mit Kunststoffverklebungen tragen werden. Viel mehr Paare werden, bei seltenen Sneakern üblich, ihre Zeit im Glasschrank verbringen, statt am Fuß die Arbeit aufzunehmen.

 

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