Wenn deutsche Flüchtlingsideologie auf BWL-Grundkurs trifft

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Also irgendwie habe ich wohl mein BWL-Studium komplett verpennt. – von Georg Schmidt

Jetzt muss ich doch mal überlegen. Der Unternehmer verdient einen Euro. Davon gibt er 52 Cent dem Staat. Sagen wir lieber 50. Der Staat nimmt diese 50 Cent, legt sie mit weiteren 50 Cent zusammen und produziert “Staatskonsum”.

Nun zahlt der Staat dem Unternehmer diesen einen Euro. Der wiederum gibt davon 50 Cent an den Staat ab. Das Problem daran ist aber. dass irgendwer voher nochmal einen Euro einnehmen musste.

Selber drucken kommt aber irgendwie nicht so gut hab ich mir sagen lassen. Der andere muss also irgendwo her anders die Kohle bekommen.

Rechne ich das mal durch. Zwei Unternehmer haben zu Anfang je einen Euro gehabt. Davon haben sie je 50 Cent behalten dürfen. Die anderen zwei 50Cent hat der Staat kassiert. Der Staat nimmt nun diese zwei 50Cent und gibt sie einem Unternehmer. Der gibt jetzt dem Staat 50 Cent und hat selbst 50 Cent. Der andere hat nix. Denn beim Staat ist ja nur ein Euro da, den der verkonsumieren kann.

Damit der zweite Unternehmer auch vom Staatskosnsum profitiert brauchen wir also – man glaubt es kaum – nochmal zwei Unternehmer, die je einen Euro einnehmen. Sonst hat der Staat den zweiten Euro nicht, den er beim zweiten Unternehmer verkonsumieren kann.

Und so geht das immer lustig weiter. Damit die nächsten zwei Unternehmer auch noch ihren Euro vom Staatskonsum abbekommen müssen nochmal vier Unternehmer ran. Und für die vier acht. Und für die acht schon sechszehn.

Und das nennt sich dann “Wirtschaftswachstum”? Ich nenne das Seifenblase und habe deutlich das Bild von Reiskörnern auch einem Schachbrett vor mir. Das Unschöne an Seifenblasen ist, dass sie die Angewohnheit haben zu platzen. Denn schon nach dem halben Schachbrett liegen auf dem 32. Feld 4.294.967.296 Reiskörner. Angesichts einer Weltbevölkerung von rund 7,2 Milliarden Menschen könnte man da schon auf die Idee kommen, dass irgendwann Deutschland die Unternehmer ausgehen, die 50 Cent an den Staat abgeben. Auf dem 64. Feld liegen sogar 18.446.744.073.709.551.616 (rund 18,4 Trillionen) Reiskörner. Da wird es dann selbst ohne demografische Betrachtung eng.

Wenn diese Flüchtlinge wirtschaftlich ein derart großer Segen sind, wäre es doch daher wesentlich sinnvoller, sie dorthin zu schicken, wo ein Wirtschaftswachstum wirklich notwendig ist. Afrika zum Beispiel. Oder Syrien. Irak. Iran. Wo sie eben herkommen. Damit sie dort für Wirtschaftswachstum sorgen.

Ich höre schon den Einwand: dort würden sie ja nicht für “Staatskonsum” sorgen. Ja, warum denn eigentlich nicht? Wenn das so eine tolle Sache ist, dann kann der jeweilige Staat das doch auf Pump finanzieren. Spätestens dann wird aber selbst dem verblödetsten Handelsblatt-Redakteur klar, dass “Staatskonsum”, egal in welcher Form, eben kein Wirtschaftswachtum bedeutet, denn genau das würde er mir darauf antworten. Wirtschaftswachstum kann nur durch die Wirtschaft selbst erzeugt werden. Und auch das nur begrenzt.

Denn schon die ollen Römer haben bei ihren Orgien erkannt, dass man zwar einen Braten essen kann, danach ein Hühnchen, anschliessend in Auerochsfett gebratene Schweinskaldaunen, danach ein Pfund Trauben und dann ein paar Täubchen, gefolgt von etlchen Wachteln. Aber irgendwann ist der Römer eben voll und greift zur Pfauenfeder um sich im Rachen zu kitzeln, damit wieder was reinpasst. Mit anderen Worten: er kotzt, bevor er weiterfrisst.

Wenn das der Wirtschaft passiert, wenn die Wirtschaft kotzt, weil sie sich überfressen hat, dann nennt sich das heutzutage Bankenkrise, Wirtschaftskrise, Schwarzer Freitag oder auch Hyperinflation. Und das ist genau der Moment, an dem die Sefenblase “Staatskonsum” spätestens platzt. Der einzige Lichtblick dabei ist, dass man hinterher das ganze Bargeld noch als Altpapier gebrauchen kann. Oder un sich den Hintern abzuwischen. Die ersten Anfälle von Brechreiz hatten wir schon. Allerdings haben sich die bisher auf einige kräftige Rülpser seitens der “systemwichtgen Banken” sowie Spaniens und Griechenlands beschränkt.

Wirtschaftswachstum durch Staatskonsum, liebe Wirtschaftstheoretiker, ist ganz einfach gesagt Bullshit! Da kann ich – um mal wieder zur römischen Orgie zurückzukehren – gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte. Tut das eigentlich weh, wenn man derart dämlich ist?

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2 Replies to “Wenn deutsche Flüchtlingsideologie auf BWL-Grundkurs trifft”

  1. Ein Mensch sollte seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Es ist wichtig, gesundheitsbewusst zu leben und sich unegoistisch zu verhalten. Es ist sinnvoll, die körperliche Leistungsfähigkeit zu vergrößern, diverse Herausforderungen zu meistern, die Natur zu schützen usw. Und dann sollte man sich morgens unmittelbar nach dem Aufwachen auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Durch Traumsteuerung (oder im halbwachen Zustand nach dem Aufwachen) kann man zu mystischen Erfahrungen (und Heilen wie Jesus) gelangen. Der Mensch (genauer: das Ich-Bewusstsein) kann mystische Erfahrungen nicht bewirken, sondern nur vorbereiten. Bestimmte Meditations- und Yoga-Techniken, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich. Traumsteuerung ist auch ohne luzides Träumen (das u. U. gefährlich ist) möglich. Man sollte sich nur dann einen luziden Traum wünschen, wenn man durch Traumdeutung herausgefunden hat, dass man dafür die nötige Reife hat. Oder man kann sich vor dem Einschlafen wünschen, dass sich nur Dinge ereignen, für die man die nötige Reife hat. Es ist gefährlich, während eines luziden Traumes zu versuchen, den eigenen schlafenden Körper wahrzunehmen. Luzide Träume dürfen nicht durch externe Reize (Drogen, akustische Signale usw.) herbeigeführt werden. Man kann sich fragen, ob eine echte (nicht nur eine eingebildete) Zeitdehnung in Träumen möglich ist. Zudem, wie sich Schlaf-Erlebnisse von Tiefschlaf-Erlebnissen (und Nahtod-Erlebnissen usw.) unterscheiden. Die Bedeutung eines symbolischen Traumgeschehens kann individuell verschieden sein und kann sich im Laufe der Zeit ändern.
    Es bedeutet eine Entheiligung der Natur, wenn Traumforscher die Hirnströme von Schlafenden messen. Die Wissenschaft darf nicht alles erforschen. Es ist z. B. gefährlich, wenn ein Mensch erforscht, ob er einen freien Willen hat. Es ist denkbar, dass ein Mensch gerade durch die Erforschung der Beschaffenheit des Willens seinen freien Willen verliert. Zudem besteht die Gefahr, dass ein Mensch verrückt wird, wenn er sich fragt (wie schon vorgekommen), ob das Leben nur eine Illusion ist. Das Leben ist real. Es kann in Teilbereichen auf wissenschaftlichen (und technischen) Fortschritt verzichtet werden. Es ist z. B. falsch, Hochgeschwindigkeitszüge zu bauen. Man sollte möglichst dort wohnen, wo man arbeitet (in Verbindung mit wirtschaftlicher Subsidiarität). Dadurch werden viele Privatfahrzeuge (nicht Firmenfahrzeuge) überflüssig. Es ist sinnvoll, überflüssige Dinge (nicht-leistungsgerechte Vermögen, Kreditwesen, Werbung, Urlaubsindustrie, Luxusgüter, Rüstung usw.) abzuschaffen. Der MIPS muss gesenkt werden (Regionalisierung senkt Transportkosten, ein Öko-Auto fährt über 3 Millionen km, ein 1-Liter-Zweisitzer-Auto spart Sprit usw.). Ein Mensch kann im kleinen und einstöckigen 3-D-Druck-Haus (Wandstärke ca. 10 cm) mit Nano-Wärmedämmung wohnen. Wenn die Menschen sich ökologisch verhalten, kommt es zu einer günstigen Erwärmung im Winter (siehe Wikipedia „Zeitreihe Lufttemperatur“, Messwerte in Dekaden). Denn das Klima ist (so wie das Leben) in der Lage, sich positiv weiterzuentwickeln. Außerdem muss man bedenken, dass vielleicht nicht immer Menschen auf der Erde geboren werden müssen, sondern sich in anderen Dimensionen entwickeln können. In der Medizin sollte u. a. die Linsermethode gegen Krampfadern (auch dicke) eingesetzt werden. Es ist wichtig, den Konsum von tierischen Produkten (und Süßigkeiten und Eis) zu reduzieren oder einzustellen. Hat man eine bestimmte Reife, kann man sich vegan ernähren oder von Urkost ernähren (oder sogar fast nahrungslos leben). Es ist sinnvoll, das Renteneintrittsalter abzuschaffen (es gibt kein biologisches Altern). Die berufliche 40-Stunden-Woche kann durch die 4-Stunden-Woche ersetzt werden (Lohnausgleich erfolgt nur zu einem kleinen Teil). Wenn die Menschen sich richtig verhalten, werden die Berufe zukünftig zunehmend und beschleunigt (!) beseitigt.

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