ARD gibt zu: „Tagesschau“ machte Buh-Rufe gegen Trump lauter

Lügenpresse, Lückenpresse, Systempresse? Nein, nicht doch, sagen die Pressevertreter. Vor allem die des öffentlich/rechtlichen Rundfunks, also ARD und ZDF. Doch immer wieder wird bewiesen: ARD und ZDF mutieren zu Staatssendern. Hier wird Merkel per Umfragebetrug auf Platz 1 der “größten Deutschen” gesetzt, dort alte Videos als neu verkauft – oder eben am Ton gedreht.

So nun hat die Tagesschau, das ehemalige Nachrichtenflagschiff der ARD, reagiert. Weil man an der Rede des USA-Präsidenten Trunp nur wenig auszusetzen hatte, wurden die “Buh”-Rufe manipuliert. Nach einem kritischen Satz von Trump über die Medien hatte es im Saal vereinzelt “Buh”-Rufe gegeben. Im Beitrag der „Tagesschau“ klangen diese unnatürlich laut, als hätten sie den Präsidenten übertönt, merkten viele Kritiker auf Twitter und Facebook an. Und siehe da! Sie hatten sich nicht verhört:

Nach Kritik durch Zuschauer und Journalisten gab die „Tagesschau“ in einem Twitter-Beitrag zu, den Ton „etwas lauter gemacht“ zu haben, „damit man die Buhrufe hört“. Ansonsten, so die „Tagesschau“, hätte man nichts von der Atmosphäre im Saal mitbekommen:

Wir haben den Ton am Ende tatsächlich etwas lauter gemacht, damit man die Buhrufe hört. Nur so können wir wiederspiegeln was unsere Korrespondenten berichtet haben. Das Mikrofon im Raum hat vor allem Trump aufgezeichnet und nur wenig von der Atmosphäre im Saal.

 

Aber das dies manipulativ sei, das verstehen die Tagesschau-Macher gar nicht … Immerhin zahlt der Zwangsbeglückte ja auch ganz freiwillig auch den Zwangsbeitrag (ex- GEZ), denkt man sich wahrscheinlich….

Fazit: Die ARD zeigt auf, das Trump recht hat: Er mahnte die Presse(vertreter) seien “gemein”, “fies”, “bösartig” und “falsch”. Trump kennt wohl auch die deutschen Medien, die systemtreu nach-bericht(ig)en.

Nachtrag: Dr. Kai Gniffke – ARD-Tagesschauu-Chef wehrt sich der Vorwürfe:

Das Wichtigste vorweg: Wenn ein Korrespondent die Information vermittelt, dass der US-Präsident ausgebuht worden ist, dann muss er das belegen. Dazu diente dieser Ton. Es ist der Original-Ton aus dem Saal, nichts wurde dazu erfunden, nichts wurde unterdrückt oder manipuliert. Genauso wie eine Kamera immer nur den Ausschnitt einer Szene einfangen kann, ist dies auch bei einem Mikrofon der Fall. Und genauso wie man bei einem Bild oder einer Filmszene dann einen bestimmten Ausschnitt vergrößert, um ihn besser zu erkennen, kann und sollte man das auch mit dem Tonpegel so halten. So lässt sich dann dokumentieren, was genau bei einem Ereignis vor sich gegangen ist. Beispiel: Ein Politiker flüstert im Vorbeigehen an den Kameras einen Satz von großer Tragweite. Natürlich wird man hinterher
alles tun, um dieses Original-Zitat hörbar zu machen. Vergleichbar gehen übrigens auch Zeitungen vor, wenn sie Bildausschnitte vergrößern und eventuell noch mit einem roten Kreis markieren. Niemand käme hier auf die Idee, dies Manipulation zu nennen, sondern eher journalistische Präzision.

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