Polizei stoppt Armeetrupp

:VERLAGSWERBUNG: Romowe

“Besorgte Bürger” riefen in Potsdam die Polizei. Der Grund: 30 uniformierte Männer und Frauen laufen mit der Fahne der BRD durch die Stadt. Sind es “Rechte” “Nazis”? Oder … was könnte schlimmer sein?

Die “besorgten Bürger”, wie die Märkische Allgemeine Zeitung die Polizeirufer umschreibt, machten sich umsonst sorgen. Die Polizei stoppte die Menschengruppe in Tarnkleidung und musste sich aufklären lassen:

Reininghaus und Oberbootsmann Poth leiten die 30-köpfige Marschgruppe, die im Auftrag des Marinekommandos Rostock durch den Raum Berlin zieht mit Liedern wie „Wir lagen vor Madagaskar“ auf den Lippen. Die Marinesoldaten trainieren vier Tage lang mit bis zu 35 Kilometer langen Wanderungen rund um Berlin für den Vier-Tage-Marsch im niederländischen Nijmegen.

Dort werden die Soldaten vom 17. bis 20. Juli auf Teilnehmer aus mehr als 100 Nationen treffen, um auf dem gemeinsamen Marsch durch die Niederlande Fitness, Gemeinschaftssinn und Völkerverständigung zu trainieren. Kein Militärmarsch, wie der Fregattenkapitän betont.

Natürlich darf ein Hinweis nicht fehlen:

Reininghaus freut sich, dass die Potsdamer Bürger so aufmerksam sind, dass sie die Polizei verständigen. Die Leute sollten ruhig mitbekommen, warum 30 Uniformierte durch ihre Stadt ziehen. Auch in Bernau hätten Bürger vor zwei Tagen die Polizei alarmiert. Potsdam ist am Donnerstag die letzte Station des Trainingsmarsches.

Ja toll, wenn besorgte Bürger vor der nicht einsatzfähigen Bundeswehr / Marine Angst haben – das dürfte wirklich nur noch in der BRD passieren … Zumal die Übenden ja die deutsche Fahne mit sich trugen. Und das in der preussischen Stadt, mit dem einst überzeugendem preussischen Militär.

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