Echo für Gewalt und Antisemitismus?

“Mit dem Sprengstoffgürtel auf das Splash-Gelände. In die Menschenmenge und kill sechzig Menschen.“
“Nach einem Schlag denkst du, dich hätt ein Lkw überfahr’n. Als wärst du aufm Weihnachtsmarkt.“
„Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen.“

Auszüge aus “Liedern”, die die Bild hervorhebt. Entnommen aus Texten der Interpreten Farid Bang und Kollegah.

Diese und ähnliche Zeilen sieht man heute als stilistisches Mittel, künstlerische Freiheit oder Meinungsäußerung. Deshalb wurde die CD “0815” nicht beanstandet. Somit ist sie gut genug für den “Musikpreis” Echo, denn bisher wurden gut 200.000 Stück verkauft.

2009 war alles noch anders:

2009 wurde das Album „Liebe ist für alle da“ von der Band Rammstein auf den Index gesetzt. Der Grund: Der Song „Ich tu dir weh“ wurde als „sittenwidrig“ eingestuft. Den Antrag auf eine Indizierungsprüfung stellte die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU).

zeigt die Bild auf. Oder man denke an den österreichischen Falco und Jeanny.

Doch heute darf Gewalt besungen werden. Zumindest, wenn man die “richtige Herkunft” hat. Und politisch ist es ja sowieso nicht gemeint …

Bezug nehmend auf den Artikel der Bild Zeitung möchten wir deutlich machen, dass wir keinerlei Minderheiten oder…

Gepostet von Farid Bang am Dienstag, 27. März 2018

Aha! Und warum ist man dann bei Deutschen so schnell mit den Worten Volksverhetzung, Aufruf zur Gewalt dabei? Warum ist das Kahane-Institut auf Facebook und Twitter so aktiv, warum dass Maas’sche NetzDG? Weil es die deutschen Konsumenten, die deutschen Schreiber und Autoren treffen und behindern soll.

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