Kurz Zeit für Antifeminismus?

Jan Deichmohle ist umstritten. Klar, schreibt er doch an, gegen die Pflichtquotierung von Frauen und zeigt gleichsam auf, dass diese Quotierung von Männern entsonnen wurde. Von Männern, die sich unterwerfen.

So, könnte man nun vermuten, gibt es keine echten Männer mehr. Sondern nur noch Weicheier. Und wenn dem so ist, woran liegt das?

Nicht nur das gegenwärtige “Gendern” sei daran schuld, ist sich der Sachbuchautor Deichmohle sicher. Denn bereits vor dieser medial-politischen Entwicklung, bei der ein Professor zum ProfX wird und ein Bürger mit Bürgerinnen und Bürger angesprochen wird, kamen die Feministen um die Ecke. Gefördert von Männern, die nie frei waren. Und eigentlich mit ganz anderen Zielen.

Provokant wirbt so auch der Romowe-Verlag, der das Werk mit folgenden Worten vorstellt:

Brecht das Klagemonopol!

Niemals in der Geschichte waren heterosexuelle Männer frei, denn sie unterlagen der sexuellen Selektion oder biologischen Wahlmacht der Frau. Alles Mühen und Rackern, von harter Erwerbsarbeit, Konkurrenz um Statussymbole, bis in die Freizeit, Sport, Muskeltraining oder die ausgefallensten Moden, tödliche Aufgaben wie Militär, alles ist getragen von diesem Bemühen: Zu tun, was anziehend macht, die Selektion bestehen läßt, bei Frauen anzukommen, Zugang zu haben zum richtigen Leben, dem Mädchen quasi von Geburt zugehören. Später, in Beziehungen, werden solche Mühen genauso von Männern erwartet.

Fulminantes Finale der Männer – Jan Deichmohle erklärt und bewertet, beschreibt und kritisiert: den Mann und die Frau – und setzt Beziehungen, sachlich, kontrovers, spannend – von gestern bis heute, von Feminismus bis Gender.”

Ein Grundsatz-Werk, das man lesen sollte. Um verstehen zu können. Denn Band2 folgt bereits in wenigen Wochen.

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