Sehr geehrter Herr Bartsch (Die Linke),

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Es ist Zeit für Dich!


Ihre Partei hätte Jesus an der Mauer erschossen. Oder, was noch zutreffender ist, sie hätte ihm einen Schauprozess bereitet und ihn dann ins dunkelste Verlies geworfen, wo er langsam vermodert wäre. Insofern ist es tollkühn, von Ihnen, der CSU vorzuwerfen, die hätten Jesus „abgeschoben“.

Ihre Partei ließ um die DDR eine Mauer errichten mit Stacheldraht, Kontrollen und Todesstreifen. Da wurde erbarmungslos auf jeden gefeuert, der raus oder rein wollte.

Aber so ganz stimmt das nicht! Ihre Partei half Migranten aus Asien und Afrika. Wobei sie ihnen half? Sie lenkte die Massen unkontrolliert nach West-Berlin.

Freilich hatte diese Taktik wenig mit Humanität zu tun. Vielmehr wollte die DDR Kontrollen, seitens der BRD, provozieren. Denn das hätte bedeutet, die Teilung Berlins völkerrechtlich anzuerkennen. So also hat die DDR Migranten geholfen: sie nutzte sie als politisches Druckmittel gegen die BRD.

Kämen noch weitere Migranten nach Deutschland, würde der Druck der Bevölkerung steigen und das könnte das Ende der Merkel-Regierung bedeuten. Insofern habe ich Verständnis für Ihre Kritik. Aber Migranten sind nun einmal Menschen und kein politisches Druckmittel.

Die CSU will Grenzkontrollen sowie illegale Menschen ausweisen. Es tut mir leid, Herr Bartsch, aber solche Maßnahmen gehören zum täglichen Geschäft eines jeden Staates. Deutschland dieses Recht zu verwehren, aus welchen Gründen auch immer, heißt, den Staat aufgeben. Selbst Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen und Linke-Mitglied, lässt Illegale abschieben.

Ich pflichte Ihnen bei, Herr Bartsch, ohne Merkel-Regierung hätten wir keine offenen Grenzen und es wären keine Migranten ins Land geflutet, so wie 2015. Insofern muss Frau Merkel weg! Weg! Weg!  Doch was ist die Alternative? Etwa Sie, Herr Bartsch, als neuer Bundeskanzler? Hahahahaha!

Wir brauchen eine Regierung, die nicht über den Köpfen der Bürger entscheidet, was für sie richtig zu sein hat. Zudem brauchen wir das Recht auf Bürgerentscheide auf Bundesebene, wie in der Schweiz.

Und das wichtigste: Wir brauchen Politiker, die Bürger nicht als Schachfiguren betrachten, mit denen sie spielen können.

All das können Sie, Herr Bartsch, nicht erfüllen.

Mit unfreundlichen Grüßen

Wolfgang Luley

 

https:// www.watson.de/deutschland/politik/748915411–dietmar-bartsch-zu-seehofer-sie-haetten-auch-jesus-abgeschoben-

https:// www.welt.de/geschichte/article149441251/Schon-die-DDR-nutzte-Fluechtlinge-als-Druckmittel.html

https:// www.thueringen24.de/thueringen/article212935443/Thueringen-2017-Routine-aus-Abschiebung-und-freiwilliger-Ausreise.html

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