Aufklärung tut not!

:VERLAGSWERBUNG: Romowe

Sicher kennen Sie Begriffe des Grauens. Also Begriffe, die Ihre Nackenhaare abstehen lassen. Etwa: „Asylgehalt“. Es ist keine Leistung, Asyl zu beantragen und es beschämt alle, die ehrlich für Ihr Geld arbeiten. Sicher, der Ausdruck ist sarkastisch gemeint und zielt auf die Flüchtlingswelle, doch warum dann nicht: Asyldiät? Unsere Herren Politiker schröpfen uns Bürger ab und nennen dies fette Gehalt nicht fette Gehalt, sondern Diät. Ebenso ist es mit Illegalen, die ausreisen sollen, aber trotzdem im Land bleiben und weiter Gelder schröpfen.

Oder nehmen wir den allseits so beliebten „Nazi“. Kaum ein Tag ohne Nazis! Anfang Juli brannte es in einem Dresdener Flüchtlingsheim; reflexhaft wird dann erst einmal über „Nazis“ spekuliert, die ganz sicher das Heim angesteckt haben. Aber diesmal blieb die Entrüstung aus. Zwar brannte es, doch von den sogenannten „Nazis“ war null und nichts zu sehen. 2016 war das nicht anders. Kaum brannte es, war der Täter schnell erkannt und benannt, es war DER NAZI! Pech nur, dass oft die Asylanten selbst das Feuer gelegt oder selbst ihre Mitbewohner verprügelt oder erstochen haben. Aber das sind alles nur unwichtige Details. Die Presse hat mehr das Große und Ganze im Blick: die Horden von Nazis zu bändigen, die kurz vor der Machtübernahme stehen. Zumindest gewinnt man diesen Eindruck, wenn man die Schlagzeilen jener Tage liest. Das hat sich zwar leicht gebessert, aber nervig ist es trotzdem.

Man denke auch an den Zwang, sich politisch korrekt ausdrücken zu sollen. Wobei ich, als Autor, ein Freund korrekter Sprache bin. Aber darum geht`s nicht. Was sich als berechtigte Forderung aufspielt, ist in Wahrheit Zensur. Das merkt jeder, der soziale Netzwerke benutzt, wie zum Beispiel Facebook. Da werden Kommentare oder Beiträge gelöscht. Wehren kann man sich dagegen nicht. Beschwert man sich, handelt man sich eine Verwarnung ein oder, im Extremfall, wird das Nutzerkonto gelöscht. Von einer politisch korrekten Sprache ist fast schon jeder automatisch betroffen, der sich rechts der Mitte sieht. Will man jemanden diffamieren, genügt oft der Hinweis, er sei ein Rechter. Damit gilt er nicht mehr als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft und als vogelfrei. Denn, die kriminelle Antifa hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden zu diffamieren, zu bedrohen und zu jagen, der gegen den Zwang zur politischen Korrektheit ist. Daran erkennt man, wem die politische Korrektheit dient.

Da wir gerade bei der Sprache sind: Zensur ist auch das sogenannte Hatespeech. Reden Politiker von „Mischpoke“ oder „Pack“, fällt das nicht unter Hatespeech. Es kommt eben darauf an, wer etwas zu wem sagt. Diese Überheblichkeit ist unter deutschen Politikern weit verbreitet. Mir fiel bereits in den 1980er Jahren ein Riss zwischen Bevölkerung und Politik auf. Etwa unter Helmut Kohl, der Probleme gerne „aussaß“. Heißt: er ignorierte sie. Bekannt ist auch sein Ausspruch: „Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter.“ Und so hat er regiert: wie ein Gutsherr, für den Bürger nur Knechte sind. Ist es unter der jetzigen Kanzlerin Angela Merkel anders? Ihre Politik ist angeblich „alternativlos“. Genau das zeigt doch, wes Geistes Kind sie ist!

Als Autor fällt mir auf, dass wir in einer Zeit leben, die mehr Wert auf Reflexe als auf Reflexionen legt. Und genau das drücken viele grausige Begriffe aus. Sie bedienen Reflexe und erzeugen Stimmungen. Wie ist es möglich, dass wir uns Bürger das gefallen lassen? Wir gebrauchen weniger unseren Kopf, als wir uns das einbilden.

Man könnte glauben, Kant habe nie gelebt.

 

Einen hätte ich noch:

Ich gebe oft meinen Senf dazu, aber deshalb ist mir nicht alles Wurst!

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