Der Unterschied zwischen Kanzlerin und Kanzler

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Wenn die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland unterwegs ist, wird sie bewacht und begleitet. Bodyguards, Polizisten, Staatsschutz achten darauf, dass ihr niemand zu nahe kommt. Immerhin ist sie, nach der regierungstreuen Presse die Grand Dame Deutschlands, Europas und der Welt. 

Da verwundert es auch kaum, wenn ARD und ZDF den Missmut der Besucher eines Merkelauftritts etwas leiser ausstrahlen – oder, wenn man von den bösen Rechten berichtet, die markantesten Worte und Bilder findet. 

Dafür aber bekommen sie Applaus. Beifall aus einer Ecke, die sich politisch gar nicht auszahlt. Von der sogenannten politischen Opposition, die längst den Machterhalt Merkels fördern und die “Merkel muss weg”-Rufe überhören. Denn, immerhin, so weit denken die Roths und Ramelows mit: “Merkel” steht längst als Symbol. Ein Symbol von volks- und bevölkerungsferner Politik, ein Symbol des Auslegens und Hinbiegens von Gesetzen und Rechten, ein Symbol der untergehenden Heimat, ein Symbol einer Politik ohne Grundsätze, ein Symbol des politischen Wendehalses. Davon können sich die Parteien im Bundestag, ausgenommen die AfD, nicht mehr freisprechen. Und bricht Merkel weg, so brechen auch die Einheitsparteien aus dem orangen, roten, grünen Parteienmix zusammen.

Wenn der Bundeskanzler der Republik Österreich unterwegs ist, sieht dies so aus:

Und so sitze ich gestern Abend auf einem Flug von Barcelona nach Bec, ich reise niskotarifnom Kompaniom (Eurowings), wenn ein berühmtes Gesicht rein kommt – ich sehe Kinder machen Bilder mit ihm, erwachsene grüßen ihn, ich frage den Flugbegleiter, der ist, sagt: Österreichischer Kanzler Sebastian kurz…

So hat der österreichische Kanzler ordentlich mit allen anderen Passagieren auf einem Flug gewartet, der 2 Stunden lang spät war, in einer wirtschaftlichen Klasse saß, ohne Delegation, Versicherung und anderen Bullshit, ohne die unsere Politiker nicht mal auf die Toilette gehen konnten…

Als wir in Wien gelandet sind, dachte ich, er wäre wenigstens für die Sicherheit da, aber der Mann kommt raus wie alle anderen Passagiere, er holt sein Gepäck ab und verlässt den Flughafen alleine…

Und dann eine Parallele zu unseren Politikern ziehen, die sich vorgestellt haben, dass sie Götter sind, alle, die Sanaderi, die Vidosevici, die Milanovići, die Kolinde, die Plenkovici und die anderen… dass ein Mann ihre Mutter in Ordnung fickt…

(Übersetzung Facebook)

Kanzler Kurz, gern von den BRD-Medien als junger, aussenrechter, europakritischer; kurz böser; Politiker dargestellt, fliegt mit einem Billigflieger und stellt sich den Passagieren, den Kindern, den Eltern. Zeitgleich erinnert man sich an Merkels Lesestunde in einem Kindergarten:

Da sich so mancher Einwohner der BRD mittlerweile so fühlt, wie eben jene Kita-Kinder, verwundert es kaum, dass man auf Kurz schaut. Der Merkelstaat sagt vor was gedacht, gesagt werden darf und ruft jeden zur unkritischen politischen Korrektheit, der einmal einen Blick zur Seite wagt. So verwundert es auch kaum, dass es immer wieder Spottlieder über Merkel und Merkels Helfer (frei nach einer bekannten Dokumentation, die beim Abspielkanal ZDFinfo hoch und runter läuft) veröffentlicht werden. Zumindest so lange, wie youtube, resp. Google, nicht wieder einmal von den Löschattaken heimgesucht wird, die eine Ex-Stasiagentin im Auftrag eines Anzugsträgers; der derzeit den BRD-Aussenminister spielt und daher frank und frei über Russland, Putin, und den USA, Trump, trotz NetzDG medial hetzen darf; auslöst.

oe24 beschreibt den lockeren Auftritt des Kanzlers der Alpenrepublik so:


Der Kanzler habe sogar Fotos mit Kindern gemacht, so der Facebook-User beeindruckt. Von der Bodenständigkeit des Kanzlers konnte man sich schließlich auch nach der Landung überzeugen. Wie der User weiter schreibt, hat es auch in Wien keine Sonderbehandlung gegeben. Keine Schar an Security-Mitarbeitern oder Ähnliches. Kurz „holte sein Gepäck ganz normal ab und verließ den Flughafen alleine“, heißt es.


Mit dieser Lockerheit schien Kurz zu überzeugen, vor allem im Vergleich zu anderen Politikern in anderen Ländern. „Vergleiche das mal mit unseren Politikern, die glauben, sie sind Götter“, schimpft der Facebook-User.


Das Bild des Auftritts des Kanzlers in der Holzklasse verbreitete sich wie ein Lauffeuer auf Facebook. Mittlerweile hat es schon über 23.000 Likes, 2.000 Kommentare und wurde über 9.000 Mal geteilt.

Und so möchte man neidisch schauen: keine Extrakosten auf dem Rücken des Steuerzahlers, Volksnähe und ja Sympathie. In diesem Sinne könnte Österreich Vorbildwirkung haben. Aber Österreicher in Deutschland, da werden die Alarmglocken schon läuten … Demokratie hin oder her, gemacht wird, was Merkel sagt!

Gesamt
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