Zensur bei “epubli” – So werden kritische Autoren mundtot gemacht

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In den vergangenen Monaten und Jahren haben viele Schriftsteller das Schwert der Zensur zu spüren bekommen. Immer wieder wurden fadenscheinige Argumente vorgebracht, um Autoren aus ihren Verlagen zu verbannen oder gar ihre Bücher vom Markt zu nehmen.

von Christian Schwochert

Jüngstes Opfer dieser Zensurwut ist der Autor dieser Zeilen. Und bevor die Leser sich zu viele Sorgen machen: meine Kaiserfront Extra Bücher (siehe Link: https://shop.romowe.de/produkt-kategorie/lesen/kaiserfront/) sind nicht betroffen. Diese großartigen Werke sind weiterhin überall erhältlich; auch weil sie vom aufrechten, patriotischen HJB-Verlag herausgebracht werden.

Die betroffenen Bücher wurden im epubli-Verlag veröffentlicht. 14 Bücher hatte ich dort herausgebracht und alle fielen nun der Zensur durch den Verlag zum Opfer. Bei epubli handelt es sich um einen self publishing Verlag. Man lädt seine Bücher auf deren Seite hoch, die Werke bekommen eine eigene ISBN-Nummer und werden anschließend veröffentlicht. Dann sind sie im Internet und in jeder guten Buchhandlung erhältlich, allerdings werden sie nur auf Bestellung gedruckt.

Das Ganze hat auch seit Mitte 2017 sehr gut funktioniert, aber dann fiel dem Verlag offenbar auf, dass sie einen Autor aus dem patriotischen Lager bei sich hatten publizieren lassen. Zuvor war ich zweimal bei ihnen zu Besuch gewesen, um an Umfragen teilzunehmen. Diese Umfragen hatten nichts mit Politik zu tun, sondern es ging um Verbesserungsmöglichkeiten ihrer Webseite. Dabei war mir, basierend auf den Büchern die in den Regalen der Firma standen, bereits aufgefallen, dass es sich um einen linken Verlag handelte.

Ich dachte mir allerdings das sei nicht so schlimm; schließlich habe ja jeder ein Anrecht auf seine eigene Meinung und solange sie ordentlich ihre Arbeit machen, wäre das nicht so wichtig. Damit befand ich mich offenbar im Irrtum. Als ich mein letztes Buch auf ihrer Webseite veröffentlichte, wurde es zuerst freigegeben und dann plötzlich gesperrt. Den Grund erfuhr in in einer nicht unterschriebenen E-Mail von epubli:

Hallo Christian Schwochert,

bei der Durchsicht Ihrer Publikation mit dem Titel “Monarchistische Notizen” und der ISBN 978-3-7467-5571-7 ist uns leider aufgefallen, dass der Inhalt gegen unsere AGB verstößt. Wir mussten Ihre Veröffentlichung daher depublizieren.

Bitte stellen Sie sicher, dass es sich bei Ihren Inhalten um keine rechtswidrigen, obszönen, rassistischen, diffamierenden, pornographischen, bedrohlichen, die Persönlichkeitsrechte Dritter verletzenden oder in sonstiger Weise abzulehnenden oder schädlichen Inhalte handelt.

Viele Grüße
Ihre epubli Autorenberatung

Ich wurde also von irgendeinem anonymen Mitarbeiter abgekanzelt und mir wurde nicht einmal der Grund für diese Zensur genannt. Darum fragte ich nach den Gründen und welche Stellen genau gegen die Richtlinien verstießen. Zur Antwort erhielt ich folgenden Text:

Hallo Christian Schwochert‍,

dies können Sie leicht durch das Lesen unserer AGB nachvollziehen. Bitte prüfen Sie auf dieser Grundlage auch Ihre anderen Publikationen, da wir uns bei weiteren Verstößen gegen unsere AGB eine Schließung Ihres Benutzerkontos vorbehalten.

Diesmal wurde nichtmal mehr mit epubli Autorenberatung unterschrieben. Warum auch? Ist das etwa eine Autorenberatung, wenn man derartig dreist und kundenfeindlich behandelt wird? Entsprechend fiel meine Antwort aus:

Hallo Herr der Sie sich nicht vorstellen!

Ich wollte von Ihnen nicht die AGBs vorgesetzt bekommen, sonden konkret hören, WELCHE STELLEN in diesem Buch gegen die AGBs verstoßen.

Von Ihnen als Berater wüsste ich gerne KONKRET welche Stellen genau angeblich gegen die AGBs verstoßen.


Mit freundlichen Grüßen

C. Schwochert

Daraufhin erhielt ich überhaupt keine Antwort mehr. Offensichtlich mangelte es meinem anonymen Gegenüber an Argumenten. Deswegen probierte ich ein paar Tage später das zensierte Buch erneut online zu stellen. Es folgte eine weitere E-Mail der anonymen Autorenberatung:

Mit der wiederholten Veröffentlichung des Titels “Monarchistische Notizen” haben Sie erneut gegen unsere AGB verstoßen. Daher haben wir nun alle durch Sie veröffentlichten Publikationen zurückgezogen und Ihr Benutzerkonto endgültig geschlossen. Zudem fordern wir Sie auf, von der Veröffentlichung weiterer Titel über epubli abzusehen.

Und zack! 14 Bücher und monatelange Arbeit waren damit im Prinzip zum Teufel. So hoffte es jedenfalls der anonyme Mitarbeiter. Freilich übersieht er dabei, dass die Bücher trotz seiner Zensur mit ISBN-Nummern in der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet bleiben und ich als Autor jederzeit Exemplare über eine Druckerei nachdrucken könnte. Die Bücher sind daher vorläufig nicht erhältlich, aber sie sind nicht ganz aus der Welt. Trotzdem wurde durch diese Maßnahme mein Recht auf die im Grundgesetz verankerte Kunstfreiheit beschnitten.

Natürlich ließ ich diese Behandlung nicht auf mir sitzen und schrieb die Vorgesetzten von epubli an. Diese bestätigten natürlich das was ihr Handlanger so trieb und damit sind 14 meiner Werke vorerst vom Markt genommen! Willkommen in der Zensur-BRD. Es passierte schon Gerhard Wisnewski, Thilo Sarrazin und Akif Pirincci. Jetzt ist es mir passiert und solange wir in einer linken, antideutschen Gesinnungsdiktatur leben, wird es noch vielen Anderen ähnlich ergehen.

Das sollte jedoch keinen Autor davon abhalten, seine Werke unters Volk zu bringen. An alle Opfer von Zensur richte ich die folgenden Worte: Lassen Sie sich nicht unterkriegen! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Die Feder des freien Schriftstellers ist mächtiger, als das Schwert der linken Zensur.

Und falls Sie auch der Ansicht sind, dass Zensur im angeblich freisten Land aller Zeiten eine Schande ist, haben Sie die Möglichkeit, die Leute von epubli darüber zu informieren:

Neopubli GmbH
Köpenicker Str. 154 a
10997 Berlin

Geschäftsführer: Dr. Florian Geuppert: kontakt@epubli.de

Mitarbeiter: Patricia Pinter: p.pinter@epubli.com

Mitarbeiter: Sebastian Stude: s.stude@epubli.com

Anmerkung des PA:
Diese und ähnliche Geschichten erfuhren wir immer und immer wieder. Ob BOD oder andere Verlage und sogenannte Printer – alle schlossen irgendwann irgendwelche Autoren aus – oder gleich einen ganzen Verlag; wie man auch in den Archiven dieser Seiten lesen kann. Deshalb haben einige Autoren Romowe Der Verlag gegründet. Hier konnten sie unabhängiger schreiben, und der Verlag hatte mehrere Möglichkeiten zum Buchdruck – auch wenn so manche Druckerei “diese”, “solche” Bücher nicht wollte. Doch solche Verlage, wie Romowe, haben es schwer sich durchzusetzen. Viele Buchhandelsketten übersehen diese gern – und Werbung wird zu oft abgelehnt. Daher gilt: Empfehlen Sie “ihre” Bücher und Zeitschriften, “ihre” Drucksachen weiter – geben Sie diese weiter. Nur durch solche Mund-zu-Mund- und Hand-in-Hand-Aktionen kann das Überleben von unabhängigen Verlagen und Autoren gewährleistet werden. Vielen Dank!

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