In 6 Tagen durch die BRD – angebliche Angriffsplanung der NVA

“Für den Angriff auf die Nato hatte der Warschauer Pakt detaillierte Pläne ausgearbeitet.” – Die NVA war eine Verteidigungsarmee und keine Angriffsarmee.
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“Mehr als 30 Jahre lang sah die Grundstrategie des Warschauer Pakts einen massiven Angriff auf Westeuropa als wesentliche Methode im Falle eskalierender Spannungen zwischen Ost und West vor.” – Einen Pakt aus Warschau gab es nicht, es war der Warschauer Vertrag. Vertrag kommt von vertragen, einen Pakt schliesst man mit dem Teufel – oder über die UN, dann nennt sich das UN-Migrationspakt.
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“Idealerweise sollte ein Angriff bereits die Niederlande erreicht haben, bevor sich die Nato auf einen atomaren Schlag gegen die vorrückenden Streitkräfte des Warschauer Pakts geeinigt hätte.” – Die Verteidigungsstrategie der Armeen des Warschauer Vertrages war demnach die Verhinderung des Atomschlages in Europa.
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“Am Abend des ersten Tages sollten Lüneburg und Uelzen überrannt sein – ein Vormarsch von etwas mehr als 50 Kilometern also. In solchen Dimensionen hatten sich die Panzervorstöße der Wehrmacht in den ersten Jahren des Zweiten Weltkriegs bewegt.” – Warum sollte man einen Vorstoss von Zentimeter planen…?
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“Am Abend des zweiten Tags waren die niedersächsischen Kleinstädte Schneverdingen und Winsen (Aller) das Ziel, am dritten Abend wollte die NVA Brückenköpfe am Westufer der Weser errichtet haben. Weitere 24 Stunden sollte eine Mot-Schützen-Division vor Osnabrück stehen.” – Eine Planung, die durchaus möglich gewesen wäre, wenn der Krieg aus dem Nichts heraus, um 12:01 Uhr ausgerufen worden wäre und die Bundeswehreinheiten Freitags um 12 Uhr die Kasernen verlassen hätten.
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“Naturgemäß finden sich auf den Plänen für die 5. NVA-Armee auch nicht die Ziele des Hauptangriffskeils, den der Warschauer Pakt gen Westen geschickt hätte – durch die „Fulda Gap“ im südlichen Hessen. Hier sollten, wie man aus anderen Quellen weiß, wenngleich nicht annähernd so detailliert, massive Panzerkräfte die Hauptmacht der US Army in Europa in vernichtende Kämpfe verwickeln.” – Oh, ein Wunder … zumindest für den Berichterstatter. Wären doch die Truppen der DDR und ihre Verbündete sogar gegen die Verbündeten der Bundeswehr vorgerückt. Kaum zu glauben, nicht wahr? Ja, Ironie mal aus: Die Bundeswehr war und ist ebenso in einem Verbund, wie es die NVA war. Bundeswehr und andere NATO-Gruppen hätten auch auf Polen oder Rumänen geschossen, wenn es zu diesem Szenario gekommen wäre, das übrigens nicht von der EU verhindert wurde, die sich ja so gern als Friedens- und Heilbringer darstellt.
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“Ein Krieg wäre wohl in Europa nach einer Woche schon entschieden gewesen. ” Und das ohne Atomschlag, wie ihn die “Westseite” plante. Nicht umsonst wollte die BRD mit Frankreich eine neue Atomwaffenstrategie entwickeln.
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Fazit: „Die sieben Geheimnisse der NVA“ beschreibt die NVA aus der Bundeswehr/BRD-Sicht in unteilbarer Einheit mit dem US-Militär. Das Fazit lautet also wie immer: Der Sieger schreibt die Geschichte – oder lässt Dokus produzieren.
Quellen: https://www.welt.de/geschichte/article184711106/Dritter-Weltkrieg-NVA-plante-Sechstagekrieg-gegen-die-Bundesrepublik.html
und ZDFinfo

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