Provinz Schleswig-Holstein

Geschichtliches:

Wappen der Provinz Schleswig-Holstein Illustration: Professor Hugo Gerard Ströhl. (1851-1919)

Wappen der Provinz Schleswig-Holstein Illustration: Professor Hugo Gerard Ströhl. (1851-1919)

Die preußische Provinz Schleswig-Holstein entstand 1867 nach dem Deutschen Krieg aus den beiden vormaligen Herzogtümern Schleswig und Holstein. Das Herzogtum Lauenburg wurde bereits ab 1865 in preußischer Personalunion regiert und wurde 1876 als Kreis Herzogtum Lauenburg der Provinz eingegliedert. Sitz des Oberpräsidenten der neuen Provinz  war zunächst Kiel, ab 1879 Schleswig und ab 1917 erneut Kiel. Verwaltungsmäßig war die Provinz Schleswig-Holstein in Stadt- und Landkreise gegliedert. Nach dem Ersten Weltkrieg musste Preußen den nördlichen Teil des Landesteils Schleswig auf Grund einer Abstimmung 1920 an Dänemark abtreten. Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz 1937 wurde die ehemals Freie Reichsstadt Lübeck sowie das ehemalige Fürstentum Lübeck – ab 1919 Landesteil Lübeck (Hauptstadt Eutin) des Freistaates Oldenburg – in die Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert. Gleichzeitig wurden die Stadtkreise Altona und Wandsbek ausgegliedert und in die Stadt Hamburg eingegliedert. Nach dem Zweiten Weltkrieg endete mit der Gründung des Landes Schleswig-Holstein am 23. August 1946 der Status einer Provinz des Freistaates Preußen.

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